Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mechanische Eigenschaften und Mikrostruktur - Quantifizierung mikrostruktureller Einflussgrößen

22.06.2001


9. bis 10. Oktober 2001 in Erlangen

Die mechanischen Eigenschaften metallischer Werkstoffe bestimmen im wesentlichen die Einsatzmöglichkeiten als Konstruktionswerkstoffe. Das mechanische Verhalten unter verschiedenen Belastungskollektiven (Temperatur, monotone oder zyklische Verformung, Verformungsgeschwindigkeit, etc.), ist unmittelbar mit der Mikrostruktur des Werkstoffs verknüpft. Eine werkstoffwissenschaftliche, qualitative wie quantitative Charakterisierung der Mikrostruktur und der Verformungsmechanismen ist daher der Schlüssel, um das mechanische Verhalten des Werkstoffes zu verstehen, die Einsatzmöglichkeiten des Werkstoffes zu bestimmen und gezielte Verbesserungsansätze für die Werkstoffentwicklung abzuleiten.

Die Fortbildungsveranstaltung bietet den Teilnehmern in Form von Vorträgen und Demonstrationsversuchen die Möglichkeit, sich einen Überblick über die theoretischen Grundlagen und experimentellen Methoden zu folgenden Themenschwerpunkten zu verschaffen:

  • Mikrostrukturelle Einflussgrößen auf das mechanische Verhalten
  • Härtungsmechanismen technischer Werkstoffe
  • Mikrostrukturelle Einflussgrößen auf das Hochtemperaturkriech- und Ermüdungsverhalten
  • Stereologie und Aufbau moderner Computerprogramme der quantitativen Gefügeanalyse
  • Experimentelle Methoden zur Quantifizierung mikrostruktureller Kenngrößen
  • Transmissions- und rasterelektronenmikroskopische Untersuchungsmethoden

Die Fortbildungsveranstaltung wird geleitet von Prof. Dr. H. Mughrabi und Dr. H. W. Höppel. In Zusammenarbeit mit einem Systemhaus für Bildbearbeitung, der Firma aquinto AG*, Berlin, werden sowohl Leistungsfähigkeit und Anwendungsmöglichkeiten als auch die Grenzen moderner, quantitativer Gefügeanalysesysteme vorgestellt. Die Demonstrationsversuche werden von Mitarbeitern der Fa. aquinto AG* und dem wissenschaftlichen und technischen Personal des Lehrstuhls betreut. Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Werkstoffachleute und Ingenieure aus der metallverarbeitenden Industrie und aus der Forschung.
*) vormals: Imtronic

Die Teilnehmerzahl ist mit Rücksicht auf den Lehrerfolg begrenzt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.,

Miriam Leonardy,
Hamburger Allee 26,
D-60486 Frankfurt,
Tel: 069-7917 759,
Fax: 069-7917 733,
E-Mail: presse@dgm.de

Miriam Leonardy | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgm.de/

Weitere Berichte zu: Einflussgrößen Mechanisch Mikrostruktur Quantifizierung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Wackelpudding mit Gedächtnis – Verlaufsvorhersage für handelsübliche Lacke
15.12.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Smarte Rollstühle, vorausschauende Prothesen
15.12.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Carmenes“ findet ersten Planeten

Deutsch-spanisches Forscherteam entwirft, baut und nutzt modernen Spektrografen

Seit Januar 2016 nutzt ein deutsch-spanisches Forscherteam mit Beteiligung der Universität Göttingen den modernen Spektrografen „Carmenes“ für die Suche nach...

Im Focus: Fehlerfrei ins Quantencomputer-Zeitalter

Heute verfügbare Ionenfallen-Technologien eignen sich als Basis für den Bau von großen Quantencomputern. Das zeigen Untersuchungen eines internationalen Forscherteams, deren Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift Physical Review X veröffentlicht wurden. Die Wissenschaftler haben für Ionenfallen maßgeschneiderte Protokolle entwickelt, mit denen auftretende Fehler jederzeit entdeckt und korrigiert werden können.

Damit die heute existierenden Prototypen von Quantencomputern ihr volles Potenzial entfalten, müssen sie erstens viel größer werden, d.h. über deutlich mehr...

Im Focus: Error-free into the Quantum Computer Age

A study carried out by an international team of researchers and published in the journal Physical Review X shows that ion-trap technologies available today are suitable for building large-scale quantum computers. The scientists introduce trapped-ion quantum error correction protocols that detect and correct processing errors.

In order to reach their full potential, today’s quantum computer prototypes have to meet specific criteria: First, they have to be made bigger, which means...

Im Focus: Search for planets with Carmenes successful

German and Spanish researchers plan, build and use modern spectrograph

Since 2016, German and Spanish researchers, among them scientists from the University of Göttingen, have been hunting for exoplanets with the “Carmenes”...

Im Focus: Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

LMU-Mediziner zeigen eine wichtige Funktion von Blutplättchen auf: Sie bewegen sich aktiv und interagieren mit Erregern.

Die aktive Rolle von Blutplättchen bei der Immunabwehr wurde bislang unterschätzt: Sie übernehmen mehr Funktionen als bekannt war. Das zeigt eine Studie von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neue Konfenzreihe in Berlin: Landscape 2018 - Ernährungssicherheit, Klimawandel, Nachhaltigkeit

18.12.2017 | Veranstaltungen

Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“

15.12.2017 | Veranstaltungen

Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor

15.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Lipid-Nanodisks stabilisieren fehlgefaltete Proteine für Untersuchungen

18.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Von Alaska bis zum Amazonas: Pflanzenmerkmale erstmals kartiert

18.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Krebsforschung in der Schwerelosigkeit

18.12.2017 | Biowissenschaften Chemie