Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ThermaCAM Phoenix - die führende Infrarotlösung für industrielle und wissenschaftliche Anwendungen

03.06.2004


FLIR Systems erweitert seine für Forschungsanwendungen konzipierte Produktreihe




FLIR Systems erweitert seine Produktpalette um eine Reihe von Infrarotkameras, die im mittleren und nahen Infrarotbereich zwischen 1 und 5 Mikrometern arbeiten. „In der Vergangenheit haben uns viele professionelle Anwender aus Forschung und Entwicklung nach Kameras gefragt, die im mittleren und nahen Infrarot arbeiten”, erklärt Guy Pas, Vice-President Sales und Marketing Eurasia. „Dank der neuen ThermaCAM Phoenix und ThermaCAM Merlin können wir jetzt ihre Anforderungen erfüllen. Beide Kameras sind extrem flexibel, besitzen eine unübertroffene thermische Empfindlichkeit von unter 0,018 Kelvin und produzieren eine unerreichte Bildqualität. Für alle Kameras ist eine große Auswahl an Objektiven und Zubehörteilen lieferbar, so dass sie an die anspruchsvollsten F&E-Anwendungen angepasst werden können.”



Die Phoenix ist als leistungsstärkstes Mitglied der neuen Produktfamilie die perfekte Wahl für jede Infrarotanwendung im industriellen, wissenschaftlichen oder militärischen Bereich bzw. für zerstörungsfreie Werkstoffprüfung, bei der es auf höchste Flexibilität und Leistung ankommt. Sie besitzt einen erweiterten 14-Bit-Dynamikbereich. Als modulares System besteht die ThermaCAM Phoenix aus einem Kamerakopf und der Signalverarbeitungselektronik, der Real-Time Imaging Electronics (RTIE) oder dem extrem schnellen Data Acquisition System (DAS).

Die Phoenix kann extrem hohe Datenraten von bis zu 345 Hz im Vollbildmodus und von bis zu 38 kHz bei Verwendung der Fenstertechnik übertragen. Mit dieser Kamera können Einzelbilder analysiert werden, die große Temperaturbereiche abdecken - und dennoch können gleichzeitig geringste thermische Unterschiede aufgezeigt werden.

Der extrem empfindliche, gekühlte InSb-Detektor liefert unerreichte Bildqualität
Sehr kleine Temperaturunterschiede lassen sich mit dem gekühlten InSb-Sensor (Indium-Antimonid) der Phoenix problemlos entdecken. Der InSb-Detektor bietet eine herausragende Bildleistung im nahen und mittleren Infrarot (3,0 µm bis 5,0 µm bzw. 1,5 µm bis 5,0 µm optional) und liefert extrem präzise Messungen sowie eine überlegene Bildauflösung.

Fortschrittliches Design des CMOS-Sensors

Die Infrarotsensoren der Phoenix sind unter Verwendung der von FLIR Systems selbst entwickelten CMOS-Auslese-ICs (ROICs) gebaut. Diese ROICs bieten zahlreiche durchdachte Funktionen, einschließlich Schnappschussaufnahmen, d. h. zeitgleicher Pixelbelichtung, einstellbarer Verstärkung, variablen Belichtungszeiten, Fenstertechnik und Invert/Revert.

14-Bit-Echtzeit-Digitalausgang und -Analyse

Über den digitalen 14-Bit-RS-422-Ausgangsstecker der RTIE kann die Phoenix kontinuierlich digitale Daten mit 14,75 Megapixeln pro Sekunde zur Aufzeichnung und Analyse an einen PC übertragen. Noch schneller geht es mit dem DAS. Dieses zeichnet digitale Daten mit bis zu 40 Megapixeln pro Sekunde auf, zur Analyse und Speicherung in dem PC-gestützten System. Beide Systeme sind mit einer großen Zahl von Softwarepaketen kompatibel.

Real-Time Imaging Electronics (RTIE)

Real-Time Imaging Electronics (RTIE) ist ein spezielles elektronisches Subsystem, das sowohl analoge als auch digitale Videodaten mit Übertragungsraten von bis zu 14,75 Megapixeln pro Sekunde bereitstellt. Das RTIE liefert Echtzeit-Pixelverstärkung sowie Offset-Korrekturen und erzeugt sowohl PAL (NTSC optional) als auch S-Video. Die Phoenix verwendet eine „gesplittete” Systemarchitektur, bei der der Kamerakopf durch ein 3 m oder 13 m langes Schnittstellenkabel von der Elektronik getrennt ist. Die Kamera ist so ausgelegt, dass sie durch eine Steuerungsanwendung mit graphischer Benutzerschnittstelle (GUI), die auf einem anwenderseitigen PC läuft, ferngesteuert bedient werden kann. Die Phoenix-Architektur unterstützt das Aufspielen von Updates der Kamera-Software vor Ort.

DAS Electronics

Das Datenerfassungssystem DAS (Data Acquisition System) beinhaltet eine urheberrechtlich geschützte Kameraschnittstellen-/Sync-Prozessor-Baugruppe zur Verarbeitung von Datenraten bis maximal 40 Megapixel pro Sekunde. Die „gesplittete” Systemkonfiguration der Phoenix lässt eine Entfernung von 3 m oder 13 m zwischen Kamerakopf und DAS-Elektronik zu. Die Synchronisierungsmodi, Fenster- und Trigger-Funktionen des RTIE sind auch bei dem DAS-System vorhanden. Ein entscheidender Unterschied zwischen den Systemen RTIE und DAS ist das Vorhandensein zweier zusätzlicher Auslesekanäle im DAS. Dadurch kann die DAS-Elektronik die maximalen Leistungsmöglichkeiten des FPA-Detektors ausnutzen und verwerten. Im Fenstermodus werden Bildwiederholfrequenzen von 38 kHz unterstützt.

Die ThermaCAM Phoenix ist mit der ThermaCAM RTools-Programmfamilie kompatibel. RTools ist ein Softwarepaket, das speziell auf die anspruchsvollsten Anwendungen im Bereich von Forschung und Entwicklung zugeschnitten ist. Zusammen mit RTools bildet die Phoenix eines der leistungsfähigsten Infrarotsysteme auf dem Weltmarkt.

ThermaCAM RTools - Ein speziell entwickeltes Softwarepaket für Spitzenanwendungen in Forschung und Entwicklung

ThermaCAM RTools ist ein für Ingenieure und Wissenschaftler entwickeltes, technisch ausgereiftes Softwarepaket zur Erfassung, radiometrischen Kalibrierung, Verarbeitung und Analyse von Daten, die von unterschiedlichen digitalen InfrarotKamerasystemen bereitgestellt werden. Das RTools-Toolkit umfasst mehrere eigenständige Module mit den Bezeichnungen RDac für die Datenerfassung, RCal für die Infrarotkamera-Kalibrierung, REdit für die Archivierung und Bearbeitung der Dateien sowie RView für die Betrachtung und Analyse der Daten. Die Software ThermaCAM RTools wurde für einen flexiblen und erweiterbaren Einsatz in der Datenerfassung entwickelt und verwendet das Standard-Archivformat (SAF) der US Air Force.

RDac™ für Datenerfassung

RDac ist ein Echtzeit-Datenerfassungsprogramm, das für die Kommunikation und die Datenerfassung von zahlreichen serienmäßig produzierten und kundenspezifischen radiometrischen Instrumenten entwickelt wurde. Das Modul ist bedienerfreundlich gestaltet und bietet Echtzeit-Datenerfassung, Betrachtung, Analyse und Speicherung.

RCal™ für Infrarotkamera-Kalibrierung

RCal ist ein eigenständiges Tool, das mit dem RDac-Modul und dem SAF-Dateiformat zusammenarbeitet, um alle Arten von Markeninstrumenten radiometrisch oder thermografisch zu kalibrieren.

RView™ für Betrachtung und Analyse der Daten
RView ist ein bedienerfreundliches, sehr leistungsfähiges Modul zum Betrachten und Analysieren radiometrischer Daten, das mit den Dateiformaten von Wärmebildkameras und hyperspektralen SAF-Dateiformaten kompatibel ist.

REdit™ für Archivierung und Bearbeitung der Dateien

REdit ist ein Tool, mit dessen Hilfe der Anwender schnell und komfortabel die Kopf- und Fußzeilen von Dateien im Standard Archive Format (SAF) bearbeiten kann. Der Editor bietet dem Anwender sowohl die Möglichkeit der Einzel- als auch der Stapelverarbeitung, um die Daten der Kopfzeilen einer oder mehrerer Dateien innerhalb einer Sitzung zu verändern.

Informationen über FLIR Systems

FLIR Systems ist weltweit führend in Entwicklung und Herstellung von Kameras für die Infrarot-Thermografie. Das Unternehmen besitzt über 40 Jahre Erfahrung und hat zur Zeit weltweit mehr als 30.000 Infrarotkameras im Einsatz, die bei Anwendungen wie vorbeugender Instandhaltung, Forschung und Entwicklung, zerstörungsfreien Prüfverfahren, Prozessüberwachung und -automatisierung, maschinellem Sehen, Qualitätssicherung und vielen anderen Verwendung finden. FLIR Systems unterhält vier Produktionsstätten, die sich in den USA (Portland, Boston und Santa Barbara) sowie in Schweden (Stockholm) befinden, und hat Niederlassungen in Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien und Hongkong. Das Unternehmen beschäftigt über 1.000 ausgewiesene Infrarotspezialisten und beliefert die internationalen Märkte über ein Netz von 60 regionalen Büros, die Vertriebs- und Kundendienstaufgaben wahrnehmen.

Bei Bedarf an Bildmaterial, Fachartikeln etc. hilft Ihnen gerne:
ABL PR Service, Frank Liebelt, Wiesbadener Str. 31, 61462 Königstein
Tel.: 06174/7070, Fax: 06174/1000, E-Mail: frankliebelt@ablwerbung.de

Weiterführende technische Informationen erhalten Sie von:
FLIR Systems GmbH Germany, Herrn Christoph König/Vertriebsleiter,
Berner Straße 81, D-60437 Frankfurt am Main, Deutschland, Tel.: 069 / 95 00 90-0, Fax: 069 / 95 00 90-40, E-Mail: info@flir.de

| FLIR Systems
Weitere Informationen:
http://www.flirthermography.de
http://www.ablwerbung.de/presse.html

Weitere Berichte zu: Datenerfassung PHOENIX RTIE RTools Softwarepaket ThermaCAM

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Projekt CeGlaFlex: Hauchdünne, bruchsichere und biegsame Keramik und Gläser
24.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Löschbare Tinte für den 3-D-Druck
24.04.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Im Focus: Immunzellen helfen bei elektrischer Reizleitung im Herzen

Erstmals elektrische Kopplung von Muskelzellen und Makrophagen im Herzen nachgewiesen / Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei Herzinfarkt und Herzrhythmus-Störungen ermöglichen / Publikation am 20. April 2017 in Cell

Makrophagen, auch Fresszellen genannt, sind Teil des Immunsystems und spielen eine wesentliche Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern und bei der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

3. Bionik-Kongress Baden-Württemberg

24.04.2017 | Veranstaltungen

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für Netzleittechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact beteiligt sich an Berliner Start-up Unternehmen für Energiemanagement

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für industrielle Kommunikationstechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung