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Universaldüse für das Pulvereinblasverfahren

03.11.2004


Basierend auf den Ergebnissen eines früheren Projektes zu Forschungen an langlebigeren und kostengünstigeren Knieimplantaten wurde im Rahmen eines anderen Projektes der gleichen spanischen Universität ein neues Industriepulver-Einblasverfahren entwickelt.



Diese Zusatzanwendung wurde vom Bedarf neuer Pulver- und Nichtpulvermethoden für CaP-Vorläufersubstanzen in prothetischen Implantaten abgeleitet, so dass die standardmäßig angewandte Plasmaspraybearbeitung in den Hintergrund treten konnte. Deshalb war es notwendig, innerhalb eines einzigen Vorgangs die Hochleistungslaser-Oberflächenbearbeitung anzuwenden, um eine Kalzium-Phosphat-Beschichtung zwischen einem Titansubstrat und der Kalzium-Titan-Beschichtung zu erhalten.



Auf der Basis dieses Verfahrens wurde diese industrielle Nebenanwendung entwickelt, bei welcher Pulver in fast jede vorhandene Umgebung injiziert und für die Beschichtungsherstellung durch Laserbeschichtung angewendet werden können. Durch die Entwicklung eines neuen Düsentyps ergeben sich weitere Anwendungen wie Schnellprototyping, Pulvermetallurgie und -schweißen mit Füllpulver oder Reinigen durch Pulversprengung.

Die Düse verfügt über vier eindeutige Vorteile im Vergleich zu anderen existierenden Anwendungen der Pulvertechnik, nicht zu letzt dadurch, dass für eine Änderung des Pulverstrahls und der Brennweitenparameter kein Austausch der Düse notwendig ist. Außerdem können der Fokus und die Pulverrichtung korrigiert werden. Je nach Anwendung ist auch eine Größenanpassung des Pulverstrahls möglich.

Der vierte Vorteil liegt in der Unabhängigkeit des Umhüllungsgases vom Pulverträgergas, was besonders für Arbeiten in Umgebungen, die eine inerte oder reaktive Atmosphäre benötigen, wichtig ist. Infolgedessen wurde das anfänglich für chirurgische Geräte entwickelte Verfahren, das in zahlreichen Industriezweigen wie z.B. in der Luft- und Raumfahrt und der verarbeitenden Industrie angewandt werden kann, jetzt für neue industrielle Anwendungen entdeckt.

Kontakt:

Betty Leon
University of Vigo
Department of Applied Physics -Higher Technical School of Industrial Engineering
Ciudad Universitario Lagoas - Marcosende
PO Box 62, 36200 Vigo, Spanien
Tel: +34-86-812216
Fax: +34-86-812201
Email: bleon@setei.uvigo.es

Betty Leon | ctm
Weitere Informationen:
http://www.uvigo.es/indice/index.gl.htm

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