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Automatisches Papierrecycling

28.09.2004


Die Papierabfallwirtschaft entwickelt sich immer mehr zu einem ernstzunehmenden globalen Umweltproblem. Ein italienisches Unternehmen hat nun jedoch nicht nur ein Mittel zur effektiven Bewirtschaftung von Papierabfällen, sondern auch zu deren Umwandlung in Rohstoffe gefunden.


Zellulose ist der Hauptbestandteil pflanzlicher Zellwände und der Grundbaustein für die Papierherstellung. Die Papier-Recycling-Maschine (PRM) ist eine Methode, mit der die zur Papierherstellung benötigte Zellulose wiederaufbereitet und folglich die Anzahl der zu verarbeitenden Bäume reduziert werden kann.

Die PRM ist in der Lage, dies durch die automatische Trennung von Papierabfällen durchzuführen, ehe sich diese gegenseitig verunreinigen. Papierabfälle werden so eher als Rohstoff denn als Entsorgungsmaterial angesehen. Die Maschine besteht aus unterirdischen Containern mit ferngesteuerten Türen, in die das Papier eingefüllt wird. Um die Nutzung dieser Technologie zu fördern, werden die Nutzer, die Papierabfälle einwerfen, durch eine Magnetkarte identifiziert. Diese zeichnet den Betrieb auf und stellt dem Nutzer eine Empfangsbestätigung aus.


Im Inneren der PRM wird der Müll gewogen, behandelt, recycelt und eingelagert. Durch den Einsatz von Röntgenstrahlen, Infrarotstrahlen und Spektroskopie wird er darüber hinaus nach seiner Art sortiert. Danach werden Reiniger eingesetzt, um Schmutz, Metalle und andere Materialien abzuscheiden. Daraus ergeben sich zahlreiche Vorteile.

Erstens wird der Transport von Abfällen vermieden und somit sowohl die Boden- als auch die Umweltverschmutzung vermindert und Gefahren für Personal und Öffentlichkeit verringert. Zweitens ist die PRM, verglichen mit herkömmlichen Methoden, kostengünstiger und benötigt weniger Platz. Drittens ist sie dank Sensoren und externen Kameras vor dem Eindringen gefährlicher Materialien geschützt. All dies könnte optimale Vorteile für die Abfallwirtschaftsindustrie und die gesamte Gesellschaft einbringen.

Loretta Menghi | ctm
Weitere Informationen:
http://www.unian.it

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