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Nano Filtertechnologie: Neues Highlight für Drahterodierer sorgt für höchste Reinheit von Arbeitsprozesswasser

23.07.2004



Funktionsbeschreibung:
Das Schmutzwasser aus den Funkenerosionsmaschinen wird aus dem Tank (8) über die Filterpumpe (5) in die Filtersäulen (1) gepumpt, wo die Schmutzpartikel durch spezielle Filtermaterialien aufgefangen werden. Das gereinigte Wasser wird in den Sauberwassertank (7) zurück geführt. Mit der Rückspülpumpe (6) wird periodisch klares Wasser (11) in entgegengesetzter Richtung durch die Filtersäulen in den Reaktorbehälter (9) gepumpt und Flockungsmittel zudosiert. Durch die Oxidation und Durchmischung mit Flockungsmittel beginnen sich im Reaktortank (9) Kleinpartikel zu binden. Diese setzen sich schnell ab und werden über den Schlammsack oder den Bandfilter (10) als konzentrierter Erodierschlamm ausgetragen.


Wasser ist als Spülmedium beim funkenerosiven Bearbeiten unerlässlich. Damit Funkenerosionsanlagen einwandfrei arbeiten, wird deionisiertes Wasser, das sogenannte „Dielektrikum“ benötigt. Diese Flüssigkeit schirmt den Erodierprozess vor Umgebungseinflüssen ab, sorgt für die nötige Kühlung des Prozesses, sowie für die thermische Stabilisierung des Werkstücks und spült den Abbrand aus dem Erodierspalt.


Als eine bessere, innovative Alternative für bisher übliche Filter bieten wir jetzt die Filteranlagen „Acquarius“ und „Titan“. An vorhandenen Drahterordieranlagen sind keine Umbaumaßnahmen erforderlich. Die Filtersysteme wurden entwickelt, um den gestiegenen technischen Anforderungen zu entsprechen und die Wasserresourcen (blaues Gold) bestens zu nutzen. Dieses neueste Produkt im Vertriebsprogramm der Firma Heun GmbH sorgt für reinstes Wasser mit sehr niedrigem Leitwert. Der Einsatz von Deionisierharz wird erheblich reduziert, Kauf und Entsorgung von Filtern entfällt, nie wieder Maschinenstillstand wegen Filteraustausch. Es entsteht kein Sonderabfall, die Standzeiten der Stromgeber und Drahtführungen werden verlängert und es gibt nur geringen Unterhalts- und Wartungsbedarf. Wasserwechsel entfällt oder ist extrem selten erforderlich. Biologische Fäulnis und Algenbildung gibt es nicht mehr. Bei den bisher verwendeten Papierfiltern stellt sich das Problem, dass diese sehr schnell verschmutzen und beim Auswechseln den Schlamm teilweise wieder verlieren. Das Verbrauchsmaterial verursacht enorme Kosten.

Mit der Anlage Acquarius wird eine Wasserreinheit von 0,02 Mikron, bei einer Förderleistung von min. 120 l/Min. erzielt (kleinste Einzelanlage). Über den interaktiven Touch-screen Bildschirm kann mit dem System kommuniziert werden oder der aktuelle Status sowie die Arbeitsabläufe überprüft und gewählt werden. Anschluss an ein Überwachungs- oder Steuerungssystem ist möglich.


Bei der Acquarius-Anlage läuft das verschmutzte Wasser durch Filtersäulen, die mit einer höheren Qualität reinigen, als z.B. für Trinkwasser nötig wäre. Die Trenngröße der Partikel liegt bei 0,01 Mikron = 10 Nanometer.

Das Wasser läuft ohne Druck durch die Säulen und wird dabei – ähnlich dem Reinigungsprozess von Grundwasser – gesäubert. Der Schmutz bleibt dabei in der Säule zurück und wird automatisch, in wählbaren Intervallen, rückgespült. Der geringe Filterwiderstand stellt eine zusätzliche Energieeinsparung dar. Die Filterpumpen benötigen nur noch einen Bruchteil der elektrischen Energie im Vergleich zu bisherigen Filtersystemen. In einem speziellen Absetztank wird dann ein Flockungsmittel zugegeben, welches die herausgefilterten Partikel bindet und schneller absinken lässt. Der entstandene Schlamm wird in einem Filtersack aufgefangen und an Altstoffhändler zur Wiederverwertung und Einschmelzung weiter gegeben. Das System ist wartungsfreundlich und langlebig.

Bei allen herkömmlichen Erodierprozessen sind die Partikel größer als 2 Mikron.

Mit diesen Wasseraufbereitungsanlagen ist es möglich, die Filter- und Schmutzprobleme in den Griff zu bekommen und gezielt Einsparungen zu erreichen. Die Präzision der Maschine wird durch das Herausfiltern der abrasiven Partikel gesteigert. Wir analysieren die genaue Situation beim Kunden, damit wir die Anlage dem jeweiligen Konzept anpassen können und beste Ergebnisse erzielen.

Die Anlagen und Systeme werden für Einzelmaschinen oder als Zentralversorgung für Erodiercenter hergestellt. Dadurch sind wir in der Lage, jeden Kundenwunsch zu berücksichtigen und Anpassungen am Filter oder im Programm durchzuführen. So können wir mit Sicherheit jede Abstimmung realisieren, um eine perfekte Integration der Anlage zu garantieren. Wir bieten Ihnen die bestmögliche Lösung, welche neben der jeweiligen Situation und den Platzverhältnissen auch die ökonomische Sicht und die gesetzlichen Vorschriften beinhaltet.

Nicht immer muss umweltfreundlich gleichbedeutend mit teuer sein! Der Beweis dafür ist das Acquarius-Filtersystem. Wir besuchen Sie gerne und beraten Sie umfassend. Warum also noch länger warten? Kontaktieren Sie uns.

Heun Werkzeugmaschinen
& Industriebedarf GmbH
Lange Hecke 4, D-63796 Kahl/Main
Tel.: 06188/910-510, Fax: -540
e-mail: info@heun-gmbh.de

Brigitte Grammig | Heun GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heun-gmbh.de

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