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Mikroskopische Abbildungen ohne fluoreszierende Farbstoffe

13.07.2004


Mikroskopische Abbildungen ohne fluoreszierende Farbstoffe



Die herkömmliche Methode zum Färben von mikroskopischen Objekten zur räumlichen Visualisierung nutzte fluoreszierende Farbstoffe. Eine deutsche Universität bietet jetzt aber ein innovatives Verfahren an, bei dem zusätzliche fluoreszierende Farbstoffe nicht erforderlich sind.

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Die direkte konfokale Absorptionsmikroskopie (dCAM) ist ein neuer dreidimensionaler mikroskopischer Abbildungsprozess, bei dem die Eigenabsorption des Objekts direkt über eine Pump-Probe-Methode genutzt wird. Der bestehende Laserstrahl, oder Pumplaser, verändert die Übertragung der mikroskopischen Probe. Der Probelaser erkennt anschließend diese Veränderung und erzeugt eine elektronische Auswertung. Das Objekt wird außerdem dreidimensional erfasst, wodurch eine Volumenabbildung möglich wird.

Das neue Verfahren verfügt über zahlreiche Vorteile. Zunächst treten keine Verunreinigungen durch giftige fluoreszierende Farbstoffe auf. Zweitens ist es nicht notwendig, die Proben zu färben und drittens werden nichtfluoreszierende Farbstoffe verwendet. Zu den weiteren Vorteilen gehören die verbesserte Farbkanaltrennung und die Tatsache, dass keine Störungen durch Licht aus der Umgebung auftreten.

All diese Vorteile summieren sich zu einer im Vergleich mit herkömmlichen Verfahren höheren Auflösung. Diese Methode eignet sich für Situationen, in denen fluoreszierende Farbstoffe nicht verwendet werden können wie zum Beispiel bei transparenten Polymeren. Sie lässt sich auch leicht in andere bestehende Systeme integrieren.

Kontaktangaben:

Astrid Strake
ZENIT - Zentrum für Innovation
und Technik in Nordrhein-Westfalen GmbH
Dohne 54, 45468 Mülheim
P.O. Box 102264
Tel: +49-208-3000442, Fax: -461
Email: st@zenit.de

Astrid Strake | ctm
Weitere Informationen:
http://www.zenit.de

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