Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

In der Produktion mitmischen - Interdigitale Mikrostrukturen machen es möglich

13.05.2004


SuperFocus-Mischer erzeugt nahezu perfekte Multilaminations-Strömungen für den Hochdurchsatz


Der SuperFocus-Mikromischer SFIMM erzeugt nahezu perfekte Multilaminations-Strömungen. SFIMM wurde als Hochdurchsatzmischer mit einer Mischleistung bis 350 Litern pro Stunde bei einem Druckverlust von 10 bar für Industrieapplikationen entwickelt.



Das Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (IMM) hat für Industrieapplikationen den neuen SuperFocus-Mikrostruktur-Mischer "SFIMM-V2" entwickelt. Der neue Hochdurchsatzmischer erzielt mit wasserähnlichen Flüssigkeiten eine Mischleistung von 350 Litern pro Stunde bei einem Druckverlust von 10 bar. Die vollständige Mischung zweier gelöster Reaktanden erfolgt in nur 4 Millisekunden (exklusive der Fokussierzeit). Zu verdanken hat der neue SuperFocus-Mischer seine Leistungsfähigkeit einer Interdigitalstruktur, die eine nahezu perfekte Multilamellen- Anordnung der Reaktanden erzielt. Damit erfüllt der SFIMM-V2 die wichtigsten Ansprüche für einen Einsatz in der industriellen Produktion von Feinchemikalien.



Interdigital-Mischer sind leicht skalierbar, in Kleinserien bereits auf dem Markt verfügbar und im Pilot- und Produktionsbetrieb etabliert. Die einfache Skalierbarkeit ergibt sich aus einer Durchsatzvariation, die in weiten Bereichen lediglich über die Änderung der Strukturtiefe bewirkt werden kann (internes Numbering-up).

Der SuperFocus-Mikrostrukturmischer SFIMM-V2 zeichnet sich durch eine besonders hohe Gleichmäßigkeit der Mischung innerhalb der Mischkammer aus, auch wenn maximale Durchsätze prozessiert werden. Dies beruht auf der Ausbildung eines idealen Multilaminationsmusters, das sich über weite Strömungsbereiche nicht ändert. Die spezielle Einlassgeometrie macht ihn gegen Verstopfungen (Fouling) weniger empfindlich als andere Mikromischer und erlaubt daher auch einen Einsatz in kontinuierlichen Prozessen. Der aus Edelstahl gefertigte SFIMM-V2 kann auf Anfrage auch in Glas geliefert werden. Seine chemische Beständigkeit, sowie die hohen Druck- und Temperaturtoleranzen ermöglichen die einfache Integration des Mischers in bestehende Prozesse. Für spezifische Anforderungen können nach Kundenwunsch auch Zusatzelemente wie interne Heizung, Sichtfenster oder Sensorik integriert werden.


11.-15. Mai 2004, ACHEMASIA, Peking, China
6th International Exhibition-Congress on Chemical Engineering and Biotechnology
Halle 2.0, Stand E13
www.achemasia.de

Dr. Stefan Kurze | IMM
Weitere Informationen:
http://www.imm-mainz.de/v0/vvseitend/vvpresse/presse_detail.php?id=226

Weitere Berichte zu: Interdigital Mikrostruktur Reaktand SFIMM-V2

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Dresdner Forscher drucken die Welt von Morgen
08.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

nachricht Neues Verfahren bringt komplex geformte Verbundwerkstoffe in die Serie
23.01.2017 | Evonik Industries AG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie