Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mobile Atomdetektoren sollen Atomschmuggel verhindern

29.03.2004


Mobile und stationäre Nukleardetektoren könnten nach Meinung von Wissenschaftlern den Schmuggel radioaktiver Stoffe verhindern. Die Geräte, die teils nur die Größe eines Handys haben, könnten sogar bei Streifen eingesetzt werden, berichtete der Physiker Peter Beck in München. «Technisch ist das machbar.» Jüngste Tests hätten ergeben, dass die Geräte radioaktive Strahlung auch bei vorbeibefahrenden Autos feststellen könnten, sagte der Wiener Wissenschaftler zum Abschluss der Münchner Frühjahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

... mehr zu:
»Atomdetektor »Atomschmuggel »Physik

Bei Tests an Flughäfen hätten die Detektoren allerdings in fast allen Fällen bei Passagieren Alarm gegeben, die sich einer ärztlichen Strahlentherapie unterzogen hatten, erläuterte der Physiker vom Forschungszentrum Seibersdorf bei Wien. «Das macht die Überprüfung schwierig, denn es kann andere Quellen überlagern.» Neuentwicklungen könnten diese Fälle jedoch automatisch herausfiltern.

Bei Grenzkontrollen entdeckten die Tester wiederum Autos, die keine radioaktive Fracht an Bord hatten, deren Karosserie jedoch radioaktiv belastet war. «Das ganze Auto strahlte.» Ursache könnte gewesen sein, dass für den Bau der Wagen radioaktiv belastetes Metall recycelt worden war. An der Grenze zwischen Deutschland und Polen sei jedoch auch Material entdeckt worden, das für so genannte schmutzige Bomben verwendet werden könnte. Häufig gingen den Fahndern Transporte mit strahlendem Schrott ins Netz, der etwa aus dem Abbau von Atomkraftwerken stammen könnte.


Interesse an den zwischen 10 000 und 20 000 Euro teuren Geräten gebe es seit den Anschlägen vom 11. September vor allem in den USA. «In Europa wird der Bedarf zurückhaltend nicht gesehen.» Am weitesten sei Russland, wo schon jetzt zahlreiche Grenzstellen entsprechend ausgerüstet seien.

| pro-physik.de
Weitere Informationen:
http://www.pro-physik.de

Weitere Berichte zu: Atomdetektor Atomschmuggel Physik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie
11.12.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Bioverfahrenstechnik - Mit Kugeln optimal messen
01.12.2017 | Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was für IT-Manager jetzt wichtig ist

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

30 Baufritz-Läufer beim 25. Erkheimer Nikolaus-Straßenlauf

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten