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Neuentwicklung für das Plasmaspritzen

16.02.2004


Die ständig steigenden Anforderungen an moderne Motoren, Turbinen, Maschinen und Anlagen hinsichtlich Lebensdauer, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit erfordern die Entwicklung neuer Technologien und Werkstoffe. Hierbei stellen funktionelle Beschichtungen einen optimalen Bauteilschutz zur Sicherstellung der Funktion und Erhöhung der Lebensdauer dar.



In diesem Zusammenhang arbeitet das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik in Dresden an verschiedenen Beschichtungsverfahren. Das laserunterstützte atmosphärische Plasmaspritzen (LAAPS) stellt dabei eine innovative und leistungsfähige Hybridtechnologie dar.



Mit dieser Verfahrenskombination können Vorteile beider Verfahren genutzt werden, um eine technologische Lücke zu schließen. Die hohen Haftfestigkeiten sowie die dichten Schichtstrukturen vom Laser-Pulver-Auftragschweißen sollen dabei ebenso genutzt werden wie die hohe Auftragsrate und die daraus resultierende Effizienz des thermischen Spritzprozesses.

Ausgehend von Vorversuchen wurde am IWS ein neuartiger Innenbeschichtungskopf entwickelt, welcher Innenbeschichtungen für Durchmesser größer 80 mm ermöglicht. Neben den bereits genannten Vorteilen dieser Verfahrenskombination ist im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit die Einsparung der Substratvorbereitung, welche beim thermischen Spritzen notwendig ist, ein großer Vorteil.


Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik
Herr Dipl.-Ing. Roman Zieris
Tel.: +49 (0)351-25 83 245
Fax: +49 (0)351-25 83 300
Winterbergstr. 28
D-01277 Dresden
roman.zieris@iws.fraunhofer.de

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Weitere Informationen:
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