Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internetplattform für kundenspezifische Güter rückt näher

15.07.2008
Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung von "Internetfertigung" geliefert. Ziel des EU-Projekt mit Namen "CUSTOCER" war, eine Internetplattform für das Dekorieren von Keramik- oder Glasfliesen aufzustellen, vom Kundenentwurf über die Fertigung bis hin zur Auslieferung. Das Projekt bewies die grundsätzliche Möglichkeit dieses Ansatzes.

Die herkömmliche Fertigung von Fliesendekoren findet im Brennofen statt. Eine Individualisierung des Dekors ist kaum möglich oder sehr teuer. In "CUSTOCER" wird das Fliesendekor durch den Laser (statt Brennofen) aufgebrannt. Dadurch sind kleine, sehr individuelle Chargen möglich. Außerdem wird bei diesem Verfahren der Energieverbrauch und die Gasemissionen reduziert.

Neben der Lasertechnik und der dafür geeigneten Dekorglasuren, ging es in diesem Projekt um die notwendigen Programme für die internetbasierte Herstellung der Fliesen. Das LZH konnte einerseits benutzerfreundliche Software für den Entwurf der Fliesendekore im Internet und andererseits Programme für die komplette Abwicklung des Geschäftsprozesses für die Fliesenherstellung - über die Fertigung bis hin zur Auslieferung - entwickeln.

Dieses Wissen über die Geschäfts- und Fertigungsprozesse beim Laser-Dekor-Brennen kann auch für andere Herstellungsprozesse eingesetzt werden, zum Beispiel für Rapid-Prototyping oder für das Laserschneiden. Durch diese Integration von internetbasierten Diensten und Sachgütern zu Produkt-Service-Systemen - hier spricht man auch vom hybriden Produkt - kann die Wettbewerbsfähigkeit maßgeblich gesteigert werden.

... mehr zu:
»CUSTOCER" »Fliesendekor »LZH

Dabei kann das LZH Geschäftspartner bei der Fertigungsorganisation oder beim Aufbau der eigenen Internetfertigung unterstützen. Dieses ist besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) attraktiv, weil sie unabhängig vom Standort individuell produzieren können. Weiterhin können im Verbund eines KMU-Netzwerks die zunehmenden Kundenanforderungen gemeinsam zur vollen Zufriedenheit in kürzester Zeit erfüllt werden.

Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Michael Botts
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 2788-151
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: m.botts@lzh.de

Michael Botts | idw
Weitere Informationen:
http://www.lzh.de

Weitere Berichte zu: CUSTOCER" Fliesendekor LZH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Schnell, präzise, aber nicht kalt
17.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neues Laserstrahl-Schweißverfahren des Fraunhofer IWS erlangt die Zertifizierung der DNV GL
16.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Methode für die Datenübertragung mit Licht

Der steigende Bedarf an schneller, leistungsfähiger Datenübertragung erfordert die Entwicklung neuer Verfahren zur verlustarmen und störungsfreien Übermittlung von optischen Informationssignalen. Wissenschaftler der Universität Johannesburg, des Instituts für Angewandte Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) präsentieren im Fachblatt „Journal of Optics“ eine neue Möglichkeit, glasfaserbasierte und kabellose optische Datenübertragung effizient miteinander zu verbinden.

Dank des Internets können wir in Sekundenbruchteilen mit Menschen rund um den Globus in Kontakt treten. Damit die Kommunikation reibungslos funktioniert,...

Im Focus: Strathclyde-led research develops world's highest gain high-power laser amplifier

The world's highest gain high power laser amplifier - by many orders of magnitude - has been developed in research led at the University of Strathclyde.

The researchers demonstrated the feasibility of using plasma to amplify short laser pulses of picojoule-level energy up to 100 millijoules, which is a 'gain'...

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebensdauer alternder Brücken - prüfen und vorausschauen

29.05.2017 | Veranstaltungen

49. eucen-Konferenz zum Thema Lebenslanges Lernen an Universitäten

29.05.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz an der Schnittstelle von Literatur, Kultur und Wirtschaft

29.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Intelligente Sensoren mit System

29.05.2017 | Messenachrichten

Geckos kommunizieren überraschend flexibel

29.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

1,5 Millionen Euro für vier neue „Innovative Training Networks” an der Universität Hamburg

29.05.2017 | Förderungen Preise