Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Universität Kassel und Volkswagen: Gemeinsam innovative Gießtechnologien entwickeln

20.06.2002


Die Weiterentwicklung innovativer Gießtechnologien ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum kostengünstigen Leichtbau von Fahrzeugen.

Kassel. Die Weiterentwicklung innovativer Gießtechnologien ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum kostengünstigen Leichtbau von Fahrzeugen. Das VW-Technologiezentrum der Gießerei in Baunatal gehört auf diesem Gebiet zu den weltweit führenden Entwicklungsabteilungen. Hier werden Komponenten, z. B. Türen oder tragende Karosserieelemente aus Leichtmetallen, für die zukünftigen Oberklassefahrzeuge des Konzerns entwickelt und produziert. Zusammen mit dem Institut für Werkstofftechnik - Metallische Werkstoffe der Universität Kassel sowie den Firmen MAGMA, Aachen sowie MECO-ECKEL, Biedenkopf, wurde jetzt ein auf drei Jahre angelegtes rund 1.8 Mio Euro teures Forschungs- und Entwicklungsprojekt begonnen. Es wird vom Bundesministerium für Forschung und Technologie im Rahmenkonzept "Forschung für die Produktion von morgen" gefördert und hat das Ziel, Bauteile aus Leichtmetallen mit sehr geringen Maßabweichungen zu gießen, wie sie für die Serienfertigung hochwertiger Automobile benötigt werden. "Wir versprechen uns von dieser Zusammenarbeit wichtige neue Erkenntnisse und Fortschritte, weil Partner zusammenarbeiten, die auf ihrem jeweiligen Gebiet hohe Sachkompetenz und langjährige Erfahrungen in das Projekt einbringen können", so Dr. Ralf Herzog, Leiter des Technologiezentrums, der auch einen Lehrauftrag über Gießen von Leichtmetallen an der Kasseler Universität wahrnimmt. Die Fa. MAGMA entwickelt Computerprogramme zur Simulation von Gießprozessen. MECO ECKEL ist weltweit ein gefragter Partner beim Bau von Gießformen. Das Institut für Werkstofftechnik der Universität Kassel bringt seine Kompetenz für das Messen und die Bewertung innerer Spannungen ein. "Das Projekt gibt uns die Möglichkeit, Studierende und den Wissenschaftlichen Nachwuchs durch Mitarbeit in der Forschung hervorragend auszubilden" meint Prof. Berthold Scholtes vom Institut für Werkstofftechnik.


Kontakt und weitere Informationen:
Prof. Dr.-Ing. habil. Berthold Scholtes, Universität Kassel
Tel.: (0561) 804-3660/3661
Fax: (0561) 804-3662
E-Mail: scholtes@uni-kassel.de

Ingrid Hildebrand | idw

Weitere Berichte zu: Gießtechnologie Leichtbau Leichtmetall Werkstofftechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie
11.12.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Bioverfahrenstechnik - Mit Kugeln optimal messen
01.12.2017 | Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mit Quantenmechanik zu neuen Solarzellen: Forschungspreis für Bayreuther Physikerin

12.12.2017 | Förderungen Preise

Stottern: Stoppsignale im Gehirn verhindern flüssiges Sprechen

12.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

E-Mobilität: Neues Hybridspeicherkonzept soll Reichweite und Leistung erhöhen

12.12.2017 | Energie und Elektrotechnik