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Intelligente Fußböden denken mit

17.06.2002


Fotos: Stefan Kubli


Der Fußboden reagiert mit Hilfe von Gewichtssensoren auf die Bewegung von Besuchern, z.B. mit Lichteffekten.


Wissenschaftler entwickeln intelligente Fußböden / Sensoren ermitteln Bewegungen / Optimale Anwendungsmöglichkeiten in der Kranken- und Altenpflege


Schwere Stürze, die von niemanden bemerkt werden, könnten in Krankenhäusern, Altenheimen oder Privatwohnungen bald der Vergangenheit angehören: Wissenschaftler aus Zürich und Linz entwickelten zu diesem Zweck parallel so genannte intelligente Fußböden. Eine künstliche Intelligenz ist "Ada". Bei diesem Produkt aus Zürich handelt es sich unter anderem um einen aktiven Boden. Mittels Gewichtssensoren verfolgt er Bewegungen von Menschen auf seiner Oberfläche. Aber "Ada" kann noch mehr: Über Lichteffekte im Boden kann es zum Beispiel einem Besucher einen programmierten Weg in einem unbekannten Gebäude zeigen.

Einen anderen Weg sind Physiker in Linz gegangen. Sie entwickelten Gewichtssensoren aus elektrisch geladenen Plastikfolien. In Fußböden eingesetzt, könnten sie den Sturz eines Patienten registrieren und den Arzt alarmieren. Die intelligente Architektur könnte auf diese Weise vielleicht bald Leben retten.


Für Rückfragen:

NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND
Myriam Reinwein
Kehrwieder 8
20457 Hamburg

Fon: +49 (0) 40-3703-5526
Fax: +49 (0) 40-3703-5599

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