Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

VeriColor - Ein System zur Verifizierung und Identifizierung von Farben

05.02.2008
Das VeriColor-System stellt eine neue Technologie zur Verifizierung und Identifizierung von Farben dar. Es verknüpft die berührungslose Messung mit der Strapazierfähigkeit industrieller Sensoren und der Genauigkeit von Laborspektralphotometern.

VeriColor ist ein berührungslos messendes System, das unabhängig vom Umgebungslicht misst und eine sehr geringe Abstandsempfindlichkeit zur Probenoberfläche aufweist. Es besteht aus einer Basiseinheit und bis zu sechs weiteren Sensorköpfen sowie einer auf Windows® basierenden Software. Das System kann allein verwendet werden oder in andere Automatisierungs- und Informationssysteme integriert werden.

Patentierte hochauflösende Farbtechnologie

Das VeriColor-System zur hochauflösenden Farbbestimmung ist patentiert und verwendet in der Grundversion acht verschiedene Wellenlängen zur Messung der Farbe. Acht LEDs beleuchten die Proben mit überlappenden Farbspektren und erlauben die Identifizierung jeder praktisch vorkommenden Farbe. Während die Messdaten von Spektralphotometern und üblichen industriellen Sensoren durch das Umgebungslicht stark beeinflusst werden können, ist die Messung mit dieser Entwicklung nahezu unabhängig vom Umgebungslicht. Das System ist ebenfalls sehr tolerant gegenüber Abstandsvariationen zwischen dem Sensorkopf und der Probenoberfläche. Für sehr hohe Genauigkeitsanforderungen gibt es das VeriColorSpectro, welches die Probe im sichtbaren Bereich an 31 Stützstellen vermisst und eine spektrale Auflösung von 10 nm erreicht. Die Messwerte werden hier im CIE L*a*b* Format ausgegeben. Mit dieser Technik können selbst minimale Farbdifferenzen auf variierenden Oberflächen unterschieden werden. Weiterhin können Probleme mit metameren Farben vermieden werden, bei denen der Farbeindruck des Betrachters stark vom jeweiligen Umgebungslicht abhängt.

... mehr zu:
»VeriColor »VeriColor-System

Robustes Design für Langzeiteinsätze in der Industrie

Das VeriColor-System ist für den Einsatz unter Industriebedingungen entwickelt worden. Es benötigt weder eine Neu-Kalibrierung noch einen anderen Service. Das System unterliegt weder Abnutzungserscheinungen noch können mechanische Fehler auftreten, lediglich die Sensorlinse muss sauber gehalten werden.

Kundenanwendungen bestätigen gute Ergebnisse

Das VeriColor System hat mittlerweile Einzug bei den verschiedensten Interior- und Exterior-Automobilzulieferanten gehalten.

Große Flexibilität ermöglicht vielfache Industrieanwendungen

Das VeriColor-System ist so flexibel, dass es unter verschiedensten Montagebedingungen eingesetzt werden kann. Es kann manuell im Hub konfiguriert werden oder unter Nutzung der mitgelieferten PC-Software. Es verfügt über diverse System-Interface-Möglichkeiten (RS232, RS485, Ethernet, PLC... ). Es kann zwischen Tausenden von Farbtönen unterscheiden und bis zu 50 aktive Referenzfarben speichern.

Die Zukunft der industriellen Farbverifizierung

Wenn man den Prognosen der Industrie folgt, so wird der Trend zu einem ILVS-Produktionsverfahren (ILVS = In-Line-Vehicle System) in den nächsten Jahren noch weiter ausgebaut. Zusätzlich werden, bedingt durch die Globalisierung in der Produktions- und Zulieferkette, kleine Störungen im Zulieferprozess eine immer größere Wirkung auf die Produktivität haben. Diese und weitere Trends werden dafür sorgen, dass die Notwendigkeit zu einer immer intensiveren Fehlerkontrolle im Zulieferprozess zunimmt. Auch wird es weitere Software-Entwicklungen geben, welche die Fähigkeiten der vorhandenen Sensoren noch stärker auswerten. Beispielsweise ist es in der neuesten VeriColor-Software möglich, Pass-Fail-Bewertungen mit individuellen Toleranzen für Farb- und Helligkeitsabweichungen durchzuführen.

Präzisionsmessung mit 10 nm spektraler Auflösung

Das VeriColorSpectro vermisst die Probe im sichtbaren Bereich an 31 Stützstellen und erreicht eine spektrale Auflösung von 10 nm. Die Messwerte werden im CIE L*a*b* Format ausgegeben.

Das System wird im Rahmen der Sonderschau "Berührungslose Messtechnik" anlässlich der Control 2008 in Stuttgart, 22. bis 25. April, in Halle 1, Stand 1626, vorgestellt. Die Sonderschau will einen Beitrag zur Verbreiterung der Akzeptanz berührungsloser Messtechnik leisten, indem an einigen ausgewählten Exponaten die Konstruktionsprinzipien, Eigenheiten und Grenzen der neuen Messmöglichkeiten demonstriert werden. Die Sonderschau findet mit Unterstützung der P. E. Schall GmbH, den Mitgliedern des Control-Messebeirats und der Fraunhofer-Allianz Vision statt.

Die Fraunhofer-Allianz Vision ist ein Zusammenschluss von Fraunhofer-Instituten zu den Themen Bildverarbeitung, optische Inspektion und 3-D-Messtechnik, Röntgenmesstechnik und zerstörungsfreie Prüfung.

Fachkontakt:
X-Rite GmbH
Dipl.-Ing. Reinhard Feld
Siemensstraße 12b
63263 Neu-Isenburg
Telefon: +49 6102 7957-0
+49 6102 7957-57
E-Mail: reinhardfeld@xrite.com
Pressekontakt:
Fraunhofer-Allianz Vision
Regina Fischer M. A.
Am Wolfsmantel 33
91058 Erlangen
Telefon: +49 9131 776-530
Fax: +49 9131 776-599
E-Mail: vision@fraunhofer.de

Regina Fischer | idw
Weitere Informationen:
http://www.xrite.com
http://www.vision.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: VeriColor VeriColor-System

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Wackelpudding mit Gedächtnis – Verlaufsvorhersage für handelsübliche Lacke
15.12.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Smarte Rollstühle, vorausschauende Prothesen
15.12.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Aachener Optiktage: Expertenwissen in zwei Konferenzen für die Glas- und Kunststoffoptikfertigung

19.02.2018 | Veranstaltungen

Konferenz "Die Mobilität von morgen gestalten"

19.02.2018 | Veranstaltungen

Von Bitcoins bis zur Genomchirurgie

19.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Markierung für Krebsstammzellen

20.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Da haben wir den Salat: Erste Ernte aus aufbereitetem Abwasser im Forschungsprojekt HypoWave

20.02.2018 | Agrar- Forstwissenschaften

Die Brücke, die sich dehnen kann

20.02.2018 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics