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Zwei Fachgesellschaften veranstalten gemeinsamen Kongress zum Thema „Schock“ in Köln

06.08.2015

Vom 24. bis zum 27. September 2015 diskutieren 400 Experten unkonventionelle Lösungsansätze

Vom 24. bis zum 27. September 2015 findet in Köln der Gemeinschaftskongress der Europäischen Schockgesellschaft (European Shock Society/ESS; Präsident: Prof. Dr. Edmund Neugebauer (Köln)) und der Internationalen Gesellschaft für Komplexität bei Akutkrankheiten (International Society for Complexity in Acute Illness/SCAI; Prof. Dr. Andriy Batchinsky (San Antonio/USA)) statt. Nach dem großen Erfolg im Jahre 2008 veranstalten nun beide Fachgesellschaften ihren jährlichen Kongress wieder in der Metropole am Rhein.


Prof. Dr. Marc Maegele

„Der wesentliche Antrieb hierfür ist die inzwischen enge Verzahnung beider Gesellschaften hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen Inhalte und Ziele, so dass dieser Gemeinschaftskongress wieder eine hervorragende Plattform für multidisziplinären Austausch mit Zukunftsperspektive darstellt“, sagt Prof. Dr. Marc Maegele, Kongresspräsident der ESS.

„Sowohl der Schock mit seinen vielschichtigen Ursachen als auch die kritische Erkrankung sind beide Resultat von komplexen pathophysiologischen Interaktionen in einem noch komplexeren Umfeld, die in ihrem vielschichtigen Zusammenspiel die klinische Entscheidungsfindung mitunter äußerst schwierig gestalten.

Zur Beantwortung spezifischer Fragestellungen in diesem hochkomplexen Teilbereich der Medizin ist insbesondere der Dialog zwischen Wissenschaftlern der unterschiedlichsten Fachrichtungen notwendig um hier - manchmal auch unkonventionelle - Lösungsansätze zu entwickeln und zu prüfen“, erläutert Prof. Dr. Maegele den inhaltlichen Rahmen der Tagung.

Prof. Maegele gehört zur Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie der Kliniken der Stadt Köln, deren Chefarzt, Prof. Dr. Bertil Bouillon den Lehrstuhl für Unfallchirurgie/Orthopädie der Universität Witten/Herdecke innehat.

Eine wichtige Schnittstelle beider Fachgesellschaften ist die Gewinnung klinischer und experimenteller Daten zur Entwicklung und Validierung von mathematischen Modellen, die in ihrer Relevanz komplexe klinische Szenarien abbilden und je nach Krankheitsbild modifiziert werden können, um somit pathophysiologische Momente einschließlich therapeutischer Interventionen abbilden zu können. Die neusten Entwicklungen und Trends werden auf dem Gemeinschaftskongress präsentiert und diskutiert.

Schwerpunktsitzungen unter Beteiligung der internationalen Partner beider Fachgesellschaften, zum Beispiel SepNET, INTRN (International Trauma Research Network), THOR (Trauma Hemostasis & Oxygenation Research Network), ESTES (European Society for Trauma and Emergency Surgery) sowie die aktuellen EU-FP7-geförderten Großprojekte CENTER-TBI (Collaborative European NeuroTrauma Effectiveness Research in TBI) und TACTIC (Targeted Action to Cure Trauma Induced Coagulopathy) runden neben Workshops zu spezifischen Themen der Intensivmedizin, die von Unternehmen der Gesundheitsbranche angeboten werden, das Programm ab. Es werden über 400 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet. Der Gemeinschaftskongress wird von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) unterstützt.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: www.ess-cologne2015.de

Kontakt für Tagungsteilnehmer: jottkaa Projekt.Konzept GmbH, Wormserstr. 25, 50677 Köln, Tel.: +49 (0) 221 570 85 54 0, email: orga@ess-cologne2015.de

Kontakt für Journalisten: Prof. Dr. med. Marc Maegele +49 (0) 221 / 8907-13614, maegelem@kliniken-koeln.de

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.100 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Weitere Informationen:

http://www.ess-cologne2015.de

Kay Gropp | Universität Witten/Herdecke

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