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Zuverlässige Werkstoffe für Kraftwerke

14.02.2014
Die VDI-Fachkonferenz „Werkstoffe in der Kraftwerkstechnik“ am 4. und 5. Juni 2014 in Frankfurt am Main präsentiert Werkstofflösungen hochtemperaturbeanspruchter Bauteile für den flexiblen Betrieb konventioneller Kraftwerke

Die Anforderungen an konventionelle Kraftwerke steigen stetig. Um den Fortbestand der Kraftwerke zu sichern, sind technologische Entwicklungen in der Werkstofftechnik notwendig. Eine wichtige Schlüsselstellung nehmen dabei die Materialien ein, die dazu beitragen, den Wandel beim Design und Betrieb der Anlagen zu erreichen.

Sie müssen dem flexiblen Einsatz standhalten, zeitstandfest, korrosionsbeständig sowie sicher zu verarbeiten und kostengünstig herzustellen sein. Aktuelle Werkstoffkonzepte sollen diese vielschichtigen Anforderungen erfüllen und zudem wirtschaftlichen Gesichtspunkten gerecht werden.

Um dieses Ziel zu erreichen diskutieren Experten bei der VDI-Fachkonferenz „Werkstoffe in der Kraftwerkstechnik“ am 4. und 5. Juni 2014 in Frankfurt am Main, wie sie diese Anforderungen erfüllen können. Prof. Dr. Ing. Karl Maile, stellvertretender wissenschaftlicher Direktor an der Materialprüfanstalt der Universität Stuttgart leitet die Konferenz. Er setzt die Schwerpunkte unter anderem auf Lebensdauerberechnungen und -analysen kritischer Komponenten, Werkstoffentwicklungen zur Wandstärkenreduzierung dickwandiger Bauteile sowie aktuelle Werkstoffkonzepte und Fertigungsverfahren.

Wie Belastungsfälle identifiziert und Ermüdungsfaktoren zur Fahrweisenoptimierung der Anlagen ermittelt werden präsentieren Experten. Ein wichtiger Aspekt beim Einsatz von Werkstoffen ist die Haltbarkeit. Daher stellen Fachleute auf der Veranstaltung aktuelle Methoden vor, wie sie die Lebensdauer z.B. von Dampfturbinen-Komponenten prognostizieren können.

Eine wichtige technische Herausforderung in der Kraftwerkstechnik sind Mischverbindungen zwischen beispielsweise martensitischen Chromstählen und Nickelbasislegierungen. Die Beherrschung dieser schweißtechnischen Aufgaben ist gerade auch bei der Entwicklung neuer Werkstoffkonzepte von großer Bedeutung. Zunehmend lassen sich moderne Entwicklungen aus der Kohlenstofftechnik einsetzen, um Kraftwerkskomponenten zu optimieren. Kohlefaserverstärkte Rohrleitungen sind unter anderem ein Anwendungsbereich. Die erforderliche Harmonisierung Europäischer Normen zu Festigkeitsberechnungen von Druckgeräten im Zeitstandbereich ist ein weiterer Diskussionspunkt.

Die Konferenz richtet sich an Ingenieure, Techniker und Fachleute aus der Werkstofftechnik sowie an Führungskräfte und Mitarbeiter von Kraftwerksbetreibern, Anlagen- und Komponentenherstellern.

Anmeldung und Programm unter www.vdi.de/werkstoffanwendungen oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

Über die VDI Wissensforum GmbH
Die VDI Wissensforum GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist seit mehr als 50 Jahren einer der führenden Weiterbildungsspezialisten für Ingenieure sowie für Fach- und Führungskräfte im technischen Umfeld. Die mehr als 1.300 Veranstaltungen im Jahr decken alle relevanten Branchen ab. Das Angebot reicht von Seminaren und Technikforen über modulare Lehrgänge mit abschließender Zertifizierung bis zu Fachtagungen und Kongressen. Dabei gewähren permanente Marktrecherche, ein großes Expertennetzwerk und das ausgeprägte Know-how des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) die hohe Qualität der Veranstaltungen.

Jennifer Rittermeier | VDI Wissensforum GmbH
Weitere Informationen:
http://www.vdi.de/werkstoffanwendungen
http://www.vdi-wissensforum.de

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