Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zukunftskonferenz Biotechnologie

25.03.2009
Spezielle Enzyme im Waschmittel, besondere Impfstoffe und innovative Methoden für die Pflanzenzüchtung: Die Einsatzmöglichkeiten der Biotechnologie - in den Sektoren Landwirtschaft, Gesundheitswirtschaft und Industrie - sind noch lange nicht erschöpft.

Künftige Herausforderungen können mit dieser Technologie bewältigt werden, die auch aus diesem Grund als Zukunftsfeld bezeichnet wird. Ihre Potenziale und Chancen stehen daher bei der "Zukunftskonferenz Biotechnologie" am 5. Mai 2009 in Berlin im Mittelpunkt.

Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutieren dann die Bedeutung der Biotechnologie für Ostdeutschland.

Unter dem Motto "Biotechnologie - Bausteine des Lebens" ist das Ziel der Zukunftskonferenz, die ostdeutschen Potenziale in biotechnologischen Einsatzfeldern aufzuzeigen. Denn in den neuen Bundesländern gilt diese Technologie als ein zentraler Schlüssel für die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Maßgeblich für ihren bisherigen Erfolg in Ostdeutschland ist die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft.

Diese Basis erlaubt das schnelle Überführen wissenschaftlicher Erkenntnisse in die wirtschaftliche Anwendung und folglich die produktive Nutzung. Bei der Konferenz sollen Wege erarbeitet werden, wie diese Potenziale so weiterentwickelt werden können, dass die neuen Länder bei der Erforschung und Anwendung der Biotechnologie internationales Spitzenniveau erreichen können. Auch die Frage, welchen Beitrag das Zukunftsfeld Biotechnologie für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands leisten kann, gilt es zu diskutieren.

Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, wird einen Überblick über bisher Geleistetes und künftige Ansätze geben. Professor Dr. Stefan Hell vom Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie zeigt neue experimentelle Möglichkeiten in der Biotechnologie unter dem Motto "Grenzenlos scharf - Lichtmikroskopie für die Biotechnologie des 21. Jahrhunderts" auf. Den Status Quo und Entwicklungsperspektiven präsentiert Dr. Axel Zweck, Leiter von Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH. Vorgestellt werden Erfolgsgeschichten aus den neuen Bundesländern, die durch zwei Diskussionsrunden zu den Themen "Innovative Anwendungsfelder und Kommerzialisierungsstrategien" sowie "Herausforderungen für Ostdeutschland im Zukunftsfeld Biotechnologie" ergänzt werden.

Eingebettet ist die Veranstaltung in die Konferenzreihe "Zukunftsfelder in Ostdeutschland", die 2008 von Wolfgang Tiefensee ins Leben gerufen wurde. In diesem Rahmen wird über neue und innovative Entwicklungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Forschung informiert und diskutiert. Inhaltlich vorbereitet wird die "Zukunftskonferenz Biotechnologie" von der VDI Technologienzentrum GmbH, die auch die Aufbereitung einer an das Themenfeld gekoppelte Studie durchführt. Erste Ergebnisse der Studie "Chancen der Biotechnologie für Ostdeutschland" werden bei der Konferenz veröffentlicht.

Kontakt

Dr. Vera Grimm
Zukünftige Technologien Consulting
der VDI Technologiezentrum GmbH
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
Tel. (0211) 6214-189
Fax (0211) 6214-139
grimm@vdi.de
Ansprechpartner für Organisatorisches
Ulrike Grillo (PRpetuum GmbH)
Tel. (089) 244476-26
Fax (089) 244476-11
u.grillo@prpetuum.de

Simone Kies | idw
Weitere Informationen:
http://www.vdi.de
http://www.zukuenftigetechnologien.de/zukunftskonferenz_biotech.pdf
http://www.zukuenftigetechnologien.de/anmeldung_zukunftskonferenz_biotech.pdf

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt
23.01.2017 | Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH

nachricht Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen
20.01.2017 | Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie der Nordatlantik zum Wärmepirat wurde

23.01.2017 | Geowissenschaften

Immunabwehr ohne Kollateralschaden

23.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie