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Zukunftschancen der Holzverarbeitung

06.06.2012
Am 7. Juni organisiert die Technische Hochschule Wildau unter dem Motto „Zukunftschancen der Holzverarbeitung“ die 2. Brandenburger Holzkonferenz.

Die Veranstaltung findet unter der Schirmherrschaft des Brandenburger Wirtschaftsministers Ralf Christoffers statt.

Veranstalter ist die ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB). Unternehmen der Holzwirtschaft, der Holzwerkstoffindustrie und aus dem Holzhandwerk sowie dazugehörige Interessengruppen tauschen sich aus und präsentieren ihre Innovationen.

„Wir wollen den direkten Austausch zwischen Forschung und Unternehmen mit der Konferenz gezielt fördern“, erklärt TH-Präsident Professor Dr. László Ungvári, der die Veranstaltung um 11 Uhr offiziell eröffnet. Bereits im Jahr 2010 fand die erste Holzkonferenz mit großem Erfolg statt. 2012 treffen sich Vertreter aus Unternehmen, Forschung und Politik erneut, um die Zukunftschancen der Holzverarbeitung für das Land Brandenburg zu diskutieren.
So berichtet Dr. Carsten Enneper, Leiter der Abteilung Energie und Innovation des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, über die Bedeutung der Holzwirtschaft für das Land Brandenburg. In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren Vertreter der verschiedenen Interessengruppen, vor welchen Herausforderungen die Holzbranche im Land Brandenburg steht. Von besonderem Interesse sind hierbei die Themen „Kooperationsmöglichkeiten zwischen Unternehmen und Forschung“, „Fachkräftesicherung“ und „Material-Energie-Effizienz“. In einem zweiten Block stellen Forschungseinrichtungen und Unternehmen Produkt- und Prozessinnovationen im Rahmen von Fachvorträgen vor, die in der Region entwickelt worden sind und Kooperationsmöglichkeiten, die den Stellenwert der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen hervorheben.

Die Holzbranche in der Region und im gesamten Bereich der neuen Bundesländer blickt auf eine lange Tradition zurück. Mit über einer Million Hektar Wald ist Brandenburg eines der waldreichsten Bundesländer. Die holzverarbeitende Industrie zeichnet sich durch eine hohe Dynamik in der Entwicklung und einer anspruchsvollen Investitionsbereitschaft in neue innovative Technologien aus. Über eine Milliarde Euro setzen die Unternehmen jährlich um, Tendenz steigend. Immer mehr Brandenburger Holzverarbeiter profitieren von der Dichte an wissenschaftlichen Einrichtungen, die sich auf diesen nachhaltigen Werkstoff spezialisiert haben.

Die Konferenz soll dazu beitragen, diesen Stellenwert hervorzuheben. Weiterhin sollen Unternehmen der Region angeregt werden, die Vielzahl der Kooperationsmöglichkeiten in Zukunft noch stärker zu nutzen.

Bianca Böhringer | idw
Weitere Informationen:
http://www.holzkonferenz-brandenburg.de/

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