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Die Zukunft der Medizin

26.11.2012
Veranstaltung der MHH: Elf Experten betrachten ein Thema aus unterschiedlichen Perspektiven / Einladung an Interessierte und Medienvertreter

Um „Die Zukunft der Medizin“ geht es auf einem Symposium des Instituts für Allgemeinmedizin am 12. Dezember 2012 in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Hinter diesem Titel verbergen sich verschiedene Themen und Vorträge von elf Fachleuten, die aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommen und aus ihrem spezifischen Blickwinkel auf die Medizin schauen.

Im Fokus stehen die Bereiche Lehren und Lernen, Ausbildung, Organisation, Prävention und Therapie. Organisiert wird die Veranstaltung von Dr. Klas Mildenstein, niedergelassener Arzt und seit 25 Jahren Lehrbeauftragter für das Fach Allgemeinmedizin an der MHH. „Ich habe Themen ausgewählt, die wichtig für die Medizin sind, normalerweise aber zu wenig Beachtung finden“, sagt Dr. Mildenstein. Er freut sich darüber, dass ihm das mit Hilfe der hochkarätigen Referenten gelungen ist.

Mit der Veranstaltung möchte das MHH-Institut für Allgemeinmedizin ein breites Publikum ansprechen. Bei der Veranstaltung sind Experten aus dem Gesundheitsbereich, Medizinstudenten und alle anderen Interessierten willkommen. Medienvertreter laden wir ebenfalls ein teilzunehmen am

Mittwoch, 12. Dezember 2012
von 8 bis 17 Uhr
im Hörsaal F, Gebäude J1, Carl-Neuberg-Straße1, 30625 Hannover.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Dem Thema Lehren und Lernen widmen sich Dr. Monika Schmidt, Dozentin für Erwachsenenpädagogik an der Universität Hannover und Begründerin der Frauenuniversität, und Enja Riegel, ehemalige Leiterin der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden, die beim PISA-Test als „beste Schule Deutschlands“ abgeschnitten hat. Über Erfahrungen aus dem Nachbarland Niederlande berichten Professor Dr. Evelyn Baumgarten-van Weel und Professor Dr. Chris van Weel, Leiter der Abteilung Allgemeinmedizin der Universität Nijmegen: Professor Evelyn Baumgarten-van Weel referiert über die Reform des Medizinstudiums in Nijmegen und stellt dar, wie die Studenten die Kommunikation mit den Patienten erlernen; Professor Dr. Chris van Weel stellt die Organisation des Gesundheitswesens in den Niederlanden dar. Durch einen ständigen Reformprozess wurde ein Primärarztsystem mit klaren Verantwortlichkeiten der Versorgungsebenen und hoher Effizienz verwirklicht. Um das Thema Ernährung, damit verbundene Krankheiten und Präventionsmaßnahmen geht es in den Vorträgen von Professor Dr. Claus Leitzmann, ehemaliger geschäftsführender Direktor des Instituts für Ernährungswissenschaft der Universität Gießen, und Dr. Klas Mildenstein. Auf die Prävention koronarer Herzkrankheiten durch Bewegung geht Professor Dr. Martin Halle, ärztlicher Direktor des Zentrums für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin an der Technischen Universität München, ein.
Dr. Thomas Weiberlenn, Lehrbeauftragter für Chinesische Medizin und Akupunktur an der MHH, erklärt, wie sich die in Vergessenheit geratenen Prinzipien der Chinesischen Medizin für heutige Therapien nutzen lassen. Mit dem Thema Schmerz setzen sich Dr. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht auseinander. Sie haben eine neue Schmerztherapie entwickelt und stellen diese vor. Professor Dr. Wolf-Dieter Gerber stellt am Beispiel des Psychotrauma neue neuropsychobiologische Erkenntnisse und Behandlungsverfahren vor.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Dr. Klas Mildenstein, Institut für Allgemeinmedizin, Telefon (0174) 3066013, dr_mildenstein_laatzen@t-online.de.

Stefan Zorn | idw
Weitere Informationen:
http://www.mh-hannover.de/

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