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Zukunft der Elektrochemie im Blick

26.09.2008
Fünf Fachgesellschaften richten zum ersten Mal gemeinsam Tagung aus - Justus-Liebig-Universität Gießen ist Gastgeber

Zahlreiche Entwicklungen der vergangenen Jahre, vor allem der schnell wachsende Bedarf nach verbesserten Energietechnologien, rücken die Elektrochemie derzeit in den Mittelpunkt des Interesses innerhalb der Chemie.

Um diese Entwicklung zu unterstützen und Wissenschaftler aus Universitäten sowie Industrie zusammenzubringen, findet von Montag, 6. Oktober, bis Mittwoch, 8. Oktober 2008, die Tagung "Electrochemistry: Crossing Boundaries" an der Justus-Liebig-Universität Gießen statt. Forscher aus dem In- und Ausland werden dabei in mehreren Vorträgen besonders aktive Felder der Elektrochemie beleuchten.

Fünf Institutionen haben sich zusammengetan, um erstmals gemeinsam ein wissenschaftliches Forum für die Elektrochemie zu schaffen. Dazu gehört die Fachgruppe Angewandte Elektrochemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) mit dem Arbeitskreis Elektrochemische Analysemethoden (ELACH), die Deutsche Bunsengesellschaft für Physikalische Chemie (DBG), die Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (Dechema), die Arbeitsgemeinschaft elektrochemischer Forschungsinstitutionen (AGEF), die Gesellschaft für Korrosionsschutz (GfKorr) sowie die Deutsche Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik (DGO). Verantwortlich für die Organisation sind die Gießener Forscher Prof. Dr. Jürgen Janek (Physikalisch-Chemisches Institut) und Prof. Dr. Derck Schlettwein (Institut für Angewandte Physik).

Der Tagungs-Titel "Electrochemistry: Crossing Boundaries" betont das Ziel der Veranstalter, nämlich einen Fokus auf den stark interdisziplinären Charakter ihrer Disziplin zu legen. Von Ionenkanälen in Zellen, miniaturisierten elektrochemischen Sensoren und Energiespeichern bis hin zu den elektrochemischen Energiewandlern der Zukunft finden sich Aspekte des Forschungsgebietes auch in Biologie, Medizin, Physik oder den Ingenieurwissenschaften.

Mit der Tagung sollen zudem auch die theoretischen Grundlagen gemeinsam mit der angewandten Forschung und den industriellen Prozessen behandelt werden. Besonders die derzeit dringend notwendige Entwicklung leistungsfähiger Batterien und Brennstoffzellen erfordert ein noch besseres theoretisches Verständnis sowie Erfolge in der Grundlagen- sowie in der angewandten Forschung.

Die Tagung umfasst mit vier Plenarvorträgen, zwölf Fortschrittsberichten, 80 Kurzvorträgen und weiteren gut 100 wissenschaftlichen Postern ein umfangreiches Programm zu allen Bereichen der Elektrochemie.

Die Veranstaltung beginnt am Montag, 6. Oktober 2008, um 13 Uhr. Tagungsort ist das Hörsaalgebäude Fachgebiet Physik, Wilhelm-Hanle-Hörsaal, Heinrich-Buff-Ring 14, 35392 Gießen.

Montag, 6. Oktober, bis Mittwoch, 8. Oktober 2008,
Justus-Liebig-Universität Gießen,
Eröffnung um 13 Uhr im Hörsaalgebäude Fachgebiet Physik,
Wilhelm-Hanle-Hörsaal, Heinrich-Buff-Ring 14, 35392 Gießen
Kontakt:
Prof. Dr. Jürgen Janek, Physikalisch-Chemisches Institut,
Justus-Liebig-Universität Gießen,
Heinrich-Buff-Ring 58, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-34501, Fax: 0641 99-34509
Prof. Dr. Derck Schlettwein, Institut für Angewandte Physik,
Heinrich-Buff-Ring 16, 353892 Gießen
Telefon: 0641 99-33401, Fax: 0641 99-33409
E-Mail: Elektrochemie2008@uni-giessen.de

Carolin Muck | idw
Weitere Informationen:
http://www.gdch.de/electrochemistry2008

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