Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Zukunft des Bauwesen auf dem Virtual Efficiency Congress 2013

13.11.2013
Referenten aus London, Amsterdam und Berlin bereicherten den 5. Virtual Efficiency Congress (VEC) vom 7. bis 8. November 2013.

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) veranstaltete das Virtual Dimension Center den diesjährigen Kongress. Dieser thematisierte Virtuelle Techniken in Architektur und Bauwesen, 3D-Stadtmodelle und 3D-unterstütztes Bauen im Bestand.

Der Kongress tagte in den architektonisch eindrucksvollen Räumlichkeiten des „Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE“ des Fraunhofer IAO in Stuttgart-Vaihingen. Die Keynote „Virtuelle Techniken für die Morgenstadt“ durch Dr. Manfred Dangelmaier, Leiter Geschäftsfeld Engineering-Systeme am Fraunhofer IAO, zeigte die große Vision, die die gesamte Fraunhofer-Gesellschaft aktuell im Bereich der Stadtplanung und Stadtorganisation umtreibt.

Ingolf Jung von virtualcitySYSTEMS/Berlin und Hans-Ulrich Mohl vom Stadtmessungsamt Stuttgart fuhren im Thema 3D-Stadtmodelle fort und erläuterten Standards und Nutzungsszenarien derselben. Christian Derix von AEDAS/London stellte die post-parametrische Simulation für die Planung von räumlichen Strukturen vor. Ein weiterer Themenblock behandelte „Bauen im Bestand“:

Simone Friedrich von der scantec 3D erklärte Kosten und Nutzen der 3D-Objekterfassung, Christoph Wintrup von der Fa. Hemminger/Esslingen referierte zu Praxiserfahrungen der 3D-Bestandserfassung. Der Nachmittag widmete sich Integrations- und Nachhaltigkeitsthemen von 3D im Bauwesen. Referenten waren Siegfried Wernik von buildingSMART, Arnold Walz von designtoproduction/Stuttgart, Esther Ziegler von KOP/Weinstadt und Marc Hoppermann von UNStudio/Amsterdam. Ein Worldcafé brachte am Nachmittag alle Teilnehmer in wechselnden Arbeitsgruppen zusammen, um Visionen, Hemmnisse und Treiber Virtueller Techniken in Architektur und Bauwesen zu diskutieren.

Zielsetzung war es, einen Gesamtüberblick aktueller Entwicklungen im Themengebiet zu generieren. Hier ergaben sich Ansatzpunkte in den Themenfeldern Technologie, 3D-Datenverfügbarkeit, Arbeitsprozesse, Kosten, Qualifikation, Gesellschaft und Recht. Am Abend der Veranstaltung wurde der Netzwerkgedanke wieder großgeschrieben. Bei Essen und Wein konnten Kontakte geknüpft und Visionen ausgetauscht werden.

Mit „Hands-on: 3D und VR für Architekten“ ging der Kongress am Freitag in die nächste Runde: Hardware- und Softwarehersteller präsentierten hier den neuesten technologischen Stand Virtueller Techniken. Diesen Stand konnten die Kongressteilnehmer zudem in der hochwertigen Begleitausstellung an den Exponaten der Unternehmen Barco, davit, Imsys und Palette CAD praktisch erleben. Das anschließende Kick-Off des VDC-Industriearbeitskreises „Virtuelle Techniken in Bauwesen und Architektur“ bearbeitete die Ergebnisse des Worldcafés vom Vortag weiter. Eine offene Diskussion der Teilnehmer auf hohem Niveau legte die Grundlage für einen vielversprechenden und effizienten Industriearbeitskreis, der zukünftig – organisiert durch Fraunhofer IAO und dem VDC Fellbach – stattfinden wird.

Der praxisnahe Charakter der Veranstaltung bot den Besuchern die Möglichkeit, sich direkt vor Ort mit den Fachexperten über die Einsatzmöglichkeiten, den Nutzen und die Potentiale von Virtuellen Technologien im Bauwesen auszutauschen. Die positiven Rückmeldungen der Besucher und Aussteller bestätigen den erneuten Erfolg.

Profil VDC Fellbach:
Das Virtual Dimension Center (VDC) ist Deutschlands führendes KompetenzNetzwerk für Virtuelles Engineering. Technologielieferanten, Dienstleister, Anwender, Forschungseinrichtungen und Multiplikatoren arbeiten im VDC-Netzwerk entlang der gesamten Wertschöpfungskette Virtuelles Engineering in den Themen 3D-Simulation, 3DVisualisierung, Product Lifecycle Management und Virtuelle Realität zusammen. Die Mitglieder des VDC setzen auf eine höhere Innovationstätigkeit und Produktivität durch Informationsvorsprung und Kostenvorteile.
Unternehmensprofil IAO:
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO beschäftigt sich mit aktuellen Fragestellungen rund um den arbeitenden Menschen. Insbesondere unterstützt das Institut Unternehmen dabei, die Potenziale innovativer Organisationsformen sowie zukunftsweisender Informations- und Kommunikationstechnologien zu erkennen, individuell auf ihre Belange anzupassen und konsequent einzusetzen. Die Bündelung von Management- und Technologiekompetenz gewährleistet, dass wirtschaftlicher Erfolg, Mitarbeiterinteressen und gesellschaftliche Auswirkungen immer gleichwertig berücksichtigt werden. Durch die enge Kooperation mit dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart verbindet das Fraunhofer IAO universitäre Grundlagenforschung, anwendungsorientierte Wissenschaft und wirtschaftliche Praxis.

Dieser Pressemitteilung sind digitale Bilder in druckfähiger Auflösung beigefügt. Diese dürfen nur zu redaktionellen Zwecken genutzt werden. Die Verwendung ist honorarfrei bei Quellenangabe „Foto: Katarina Kies, VDC Fellbach“ und Übersendung eines kostenlosen Belegexemplars an: katarina.kies@vdc-fellbach.de . Grafische Veränderungen – außer zum Freistellen des Hauptmotivs – sind nicht gestattet.

Ansprechpartnerin:
Juliane Segedi
Leiterin Marketing und Kommunikation
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon +49 711 970-2124
Fax +49 711 970-2299
E-Mail: presse@iao.fraunhofer.de

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de
http://www.vdc-fellbach.de/veranstaltungsdoku

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018
21.02.2018 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen
21.02.2018 | Deutsche Leberstiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Im Focus: Developing reliable quantum computers

International research team makes important step on the path to solving certification problems

Quantum computers may one day solve algorithmic problems which even the biggest supercomputers today can’t manage. But how do you test a quantum computer to...

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Von Hefe für Demenzerkrankungen lernen

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Sektorenkopplung: Die Energiesysteme wachsen zusammen

22.02.2018 | Seminare Workshops

Die Entschlüsselung der Struktur des Huntingtin Proteins

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics