Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zur Zukunft der Baustoffe in Forschung und Praxis –
17. Internationale Baustofftagung „ibausil“

16.09.2009
Zum 17. Mal treffen sich vom 23. bis 26. September 2009 Baustoffexperten aus der ganzen Welt zur Internationalen Baustofftagung "ibausil" in Weimar. Die "ibausil" zählt auf dem Baustoffsektor zu den bedeutendsten Kongressen im deutschsprachigen Raum und wird vom F.A. Finger-Institut für Baustoffkunde der Bauhaus-Universität Weimar veranstaltet.

Auch in diesem Jahr können die Veranstalter etwa 650 Wissenschaftler und praktisch tätige Ingenieure aus rund 40 Ländern an drei Tagen im September zu einem regen Meinungsaustausch begrüßen.

Die ibausil unterstreicht mit dieser großen und internationalen Teilnehmerzahl wieder einmal mehr ihre Bedeutung als wichtiges Podium der Baustoffforschung. In über 300 Fachvorträgen werden den Teilnehmern neueste Ergebnisse präsentiert, wie beispielsweise die immer wieder aktuellen Probleme der Dauerhaftigkeit von Beton, speziell der Alkali-Kieselsäure-Reaktion. In anschließenden Diskussionen werden die Möglichkeiten ihrer Umsetzung diskutiert sowie Entwicklungstendenzen und zukünftige Arbeitsschwerpunkte aufgezeigt.

In zahlreichen Beiträgen der Themengebiete Anorganische Bindemittel, Betone und Betondauerhaftigkeit sowie Wandbaustoffe, Bauwerkserhaltung und Recycling werden neue und spezifizierte Untersuchungsmethoden vorgestellt, die es gestatten, viele Kenngrößen der Baustoffe besser zu erfassen oder klarer zu interpretieren. Diese genaueren Kenntnisse ermöglichen eine bessere Einschätzung, welche Baustoffe sich für welche Bauvorhaben am besten eignen und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Zukunft des Bauens.

Praxisbezogene Schwerpunkte werden durch die Gewinnung von Spitzenwissenschaftlern solch führender Unternehmen wie Hochtief AG, Bilfinger Berger Bau AG, LAFARGE Zement, BASF, Heidelberger Zement Group, Dyckerhoff AG, E. Schwenk Zementwerke KG, Knauf Gips KG sowie des Forschungsinstitutes der Zementindustrie umgesetzt. Traditionell sind viele Baustoffanwender auf der ibausil vertreten. Mit der Verknüpfung von Ergebnissen universitärer Forschung mit der praktischen Anwendung im Bauwesen gelingt der ibausil so der Brückenschlag zwischen Forschung und praktischer Anwendung.

Medienvertretern möchten wir einige Entwicklungen in der Baustoffforschung und die wichtigsten Trends der ibausil gern detailliert vorstellen und laden ein zur Pressekonferenz am

23. September 2009, 13.00 Uhr
Pressekonferenz „ibausil“
Podium:
Prof. Jochen Stark, Professur Allgemeine Baustoffkunde, Leiter F.A. Finger-Institut für Baustoffkunde, Bauhaus-Universität Weimar Dr.-Ing. Hans-Bertram Fischer, F.A. Finger-Institut für Baustoffkunde Dipl.-Ing. Bernd Wicht, F.A. Finger-Institut für Baustoffkunde Dr.-Ing. Horst-Michael Ludwig, HeidelbergCement Technology Center GmbH, Leimen Prof. Hanaa Y. Ghorab, Helwan University Kairo Dr.-Ing. Qinglin Zhao, Wuhan University of Technology Prof. Tongbo. Sui, China Building Materials Academie, Beijing Prof. Pawel Vasilevitsch Krivenko, Kiev National University of Civil Engineering and Architecture Prof. H.J.H. (Jos) Brouwers, Eindhoven University of Technology
Ort:
VIP-Longue in der Weimarhalle, UNESCO-Platz 1, 99423 Weimar
Bereits 1964 wurde mit der ibausil ein internationales Forum des wissenschaftlichen Meinungsaustausches geschaffen, welches seitdem alle drei Jahre Wissenschaftler und Praktiker aus dem Baustoffsektor in Weimar zusammenbringt. Ziel der Tagung ist es, Forscher aus Universitäten und Unternehmen, aber auch von Ost und West in Weimar zu produktiven Diskussionen anzuregen. Neben Fachvorträgen können sich die Teilnehmer in einer umfangreichen Posterausstellung zu neuesten Entwicklungen in der Baustoffforschung informieren.

Weitere Informationen auf www.ibausil.de

Anfragen richten Sie bitte an Bernd Wicht von der Bauhaus-Universität Weimar unter +49 3643-584711 oder an das Tagungsbüro über die neue weimarhalle unter +49 3643-7450.

Bei Rückfragen können Sie sich auch jederzeit gern an Claudia Goldammer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fakultät Bauingenieurwesen, Telefon 0 36 43/58 11 93 oder per E-Mail unter claudia.goldammer@uni-weimar.de (mailto:claudia.goldammer@uni-weimar.de) wenden.

Claudia Weinreich | Bauhaus-Universität Weimar
Weitere Informationen:
http://www.ibausil.de
http://www.uni-weimar.de/cms/mitteilung.455.0.html?mitteilungid=76416

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Das Immunsystem in Extremsituationen
19.10.2017 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm
19.10.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Aufräumen? Nicht ohne Helfer

19.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Biotinte für den Druck gewebeähnlicher Strukturen

19.10.2017 | Materialwissenschaften

Forscher studieren molekulare Konversion auf einer Zeitskala von wenigen Femtosekunden

19.10.2017 | Physik Astronomie