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Die Zukunft von außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Universitäten gestalten

27.02.2012
Wo liegen die wichtigsten Felder der Zusammenarbeit zwischen außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Universitäten? Wie sehen konkret die neuen Möglichkeiten der Kooperationen aus und welche erfolgreichen Erfahrungen liegen bereits vor?

Diese und andere Fragen werden am 1. und 2. März beim VIII. Hochschulsymposium zum Thema "Strategische Partnerschaften in der deutschen Wissenschaftslandschaft: Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen" diskutiert.

Am 1. und 2. März 2012 organisieren die Helmholtz-Gemeinschaft, die Hanns Martin Schleyer-Stiftung, die Heinz Nixdorf Stiftung und die Ludwig Maximilians-Universität München das VIII. Hochschulsymposium im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Nach einem ersten Schritt durch die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengängen gleicht sich die Ausbildung und Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses weiter den internationalen Standards an. Dies wurde beispielsweise durch die Gründung von Graduiertenschulen erfüllt. Immer größere Bedeutung hat darüber hinaus der Wissens- und Technologietransfer.

Ziel des Symposiums ist es, zum einen über die Weiterentwicklung des Wissenschaftssystems in Deutschland im Hinblick auf die Rolle von Universitäten und außeruniversitären Forschungsorganisationen zu reflektieren und insbesondere nach der Umsetzung zu fragen: Welche offenen Fragen, welche Chancen, aber ggf. auch welche Hindernisse gibt es? Wie könnte dieser Prozess intensiviert werden, um bessere Ergebnisse für den Wissenschaftsstandort Deutschland zu erzielen?

Diese Entwicklungen betreffen aber auch die außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die bisherige Art der Zusammenarbeit mit den Universitäten bzw. die etablierte 'Aufgabenteilung' innerhalb des deutschen Wissenschaftssystems stehen auf dem Prüfstand.

Erste Zusammenschlüsse zwischen universitären und außeruniversitären Partnern im Rahmen der Exzellenzinitiative existieren bereits. Ein treffendes Beispiel dafür ist die Fusion des Helmholtz-Forschungszentrums Karlsruhe und der Universität Karlsruhe in das Karlsruher Institut für Technologie. Dieser 'Umbruch' im deutschen Wissenschaftssystem ermöglicht eine neue Qualität der Zusammenarbeit zwischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Gleichzeitig zeigt er neue Wege auf, einen Mehrwert aus den bestehenden Strukturen und Kapazitäten zu schaffen.

Nähere Informationen zum Programm und den Rednern erfahren Sie unter: http://www.schleyer-stiftung.de/ oder am 1. und 2. März im Tagungsbüro der Akademie unter Tel.: 030 203 704 22.

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit knapp 33.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,4 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

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Ludwig-Maximilians-Universität München
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Thomas Gazlig | Helmholtz-Gemeinschaft
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