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Zero Zucker, Near-Water und Co. – die Ideen sprudeln

09.11.2011
19. Deutscher AfG-Kongress
24. und 25. Januar 2012, Van der Valk Airporthotel Düsseldorf
Zur Gruppe der alkoholfreien Getränke (AfG) zählen Erfrischungsgetränke, Wasser und Fruchtsäfte. Getränke-Neuheiten wie Schorlen, ACE- oder Sportgetränke orientieren sich jedoch nicht mehr an diesen klassischen Gruppen.

Fruchtige Produkte auf Milch- oder Teebasis zeigen, dass auch die Grenzen zu anderen Getränkekategorien verschwinden. Der AfG- Markt lockt mit kalorienreduzierten Erfrischungsgetränken ohne Zucker oder Wasser mit Geschmack, sogenannte Near-Water. Laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) stieg der Absatz alkoholfreier Getränke um 2,9 Prozent.

„Grade das Teilsegment alkoholfreie Radler-Biere entwickelt sich zum Halbjahr sehr dynamisch. Neue Käufer rekrutieren sich insbesondere aus den alkoholfreien Segmenten“, schreibt Markforschungs-Experte Günter Birnbaum in der „Brauindustrie“ (9/2011). Was den Markt noch antreibt, erläutert Birnbaum vom Marktforschungsinstitut GfK CosumerScan Beverages auf dem 19. Deutschen AfG-Kongress am 24. und 25. Januar 2012 in Düsseldorf. Als Vorsitzender der Tagung führt Birnbaum durch ein vielfältiges Programm rund um den Getränkemarkt. Schwerpunktthemen sind Marketingkonzepte, die Förderung von Nachhaltigkeit und Social Media als Marketing-Strategie.

Das Programm zur Tagung ist abrufbar unter: bit.ly/s6rFtk


Faszination ZERO
Den größten Erfolg auf dem AfG-Markt erzielen kalorienarme Erfrischungsgetränke ohne Zucker. Der älteste europäische Hersteller für Erfrischungsgetränke Sinalco spricht mit dem Slogan: „Kompromisslos lecker- ohne Zucker“, Millionen von Menschen an. Seit 1902 ist Sinalco eine der beliebtesten Marken. Über das Geheimnis des Erfolges berichtet Michael Hollmann (Sinalco) auf dem 19. Deutschen AfG- Kongress.

Nachhaltigkeit - mehr als nur ein Modewort
Gesundheit, Wellness und Natürlichkeit geben im AfG-Markt den Ton an. Natürliche Inhaltsstoffe sind gefragt und die Süße soll möglichst aus der Frucht kommen. Auch Nachhaltigkeit ist ein Kaufkriterium, wie Dimpfl Bräu zeigt. Sie stellen „Solar-Limonade“ ausschließlich mit Solarenergie oder vergleichbaren regenerativen Energien her. Wie Nachhaltigkeit das Kaufverhalten ändern kann, erklärt Matthias Strauß (Dimpfl Bräu Strauß). Auch Stefan Hoechter (Adelholzener Alpenquelle) sieht sich der Nachhaltigkeit verpflichtet und setzt auf eigene Gebinde. Adelholzener verwendet überwiegend Mehrwegflaschen. Sowohl die PET,- als auch Glas-Mehrwegflaschen können bis zu 25-mal wieder befüllt werden. Als Anbieter aus der Region gelangen die Mehrwegflaschen direkt in den Handel. So leistet Adelholzener einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Hoechter spricht auf dem AfG-Kongress über das Adelholzener Traditions-Konzept und den Innovationsgeist des Unternehmens.

Alkoholfreies richtig vermarkten
Social Media ist auch im AfG-Markt kein Fremdwort mehr. „Unsere Umsätze haben sich seit 2004 verdreifacht. 2004 haben wir begonnen, mehr Wert auf intensiven Kundendialog zu legen. Ein Blog, ein Twitteraccount oder ein YouTube-Kanal sind nur die Werkzeuge, die das erleichtern können“, sagte Kirstin Walther (Kelterei Walther) im Interview mit dem t3n Magazin 2010. Nachdem Walther im Jahr 2004 die Geschäftsführung der vor 80 Jahren gegründeten Kelterei übernahm, war der Betrieb in einem desolaten Zustand. Gezieltes Direktmarketing, Fokus auf den Kundendialog und einem eigenen Saft-Webblog brachte die Kelterei wieder auf Erfolgskurs. Wie man Social Media erfolgreich nutzt, erläutert Walther auf dem AfG- Kongress. Ein weiterer Vertriebsweg ist der Convenience-Markt. Wie man den Spontankauf von Kunden in Bäckereien und Tankstellen fördert, zeigt Michael Korten (Lekkerland Deutschland) auf.


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