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Die Wohnung als 3. Gesundheitsstandort

25.05.2010
Wie können Technik und Service dazu beitragen, dass ältere Menschen ihren Lebensabend selbstbestimmt, sicher und gut versorgt in der eigenen Wohnung und im gewohnten Lebensumfeld verbringen können?

Diese Frage steht im Mittelpunkt der öffentlichen Veranstaltung „Die Wohnung als 3. Gesundheitsstandort“ am Montag, 31. Mai, ab 14 Uhr im InHaus2 am Duisburger Uni-Campus (Forsthausweg 1).

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen werden unter Tel. 0203/280 99 16 oder per E-Mail (angelika.stefes@uni-due.de) entgegen genommen. Organisiert wird die Ringveranstaltung "Die alternde Gesellschaft - Herausforderungen und Chancen" vom Wissenschaftsforum Ruhr, einer Dachorganisation von 42 außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Ruhrgebiets, darunter auch das Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) an der Universität Duisburg-Essen (UDE). RISP-Forscher Joachim Liesenfeld: „Wir werden auch danach fragen, ob eine ‚Ambulantisierung‘ der Medizin dazu beitragen kann, dass die Gesundheitsversorgung in Zeiten des demografischen Wandels bezahlbar und komfortabel bleibt. Außerdem wird es darum gehen, welche Chancen sich insbesondere für neue Gesundheitsdienstleistungen ergeben.“

Vitaldaten in den eigenen vier Wänden auswerten

Exemplarisch vorgestellt werden Trends und Entwicklungen in der Gesundheitsversorgung, die durch neue Technologien ermöglicht werden, etwa im Bereich der Haushaltsführung, der mobilen technikgestützten medizinischen Versorgung und der Erfassung von Vitaldaten in den eigenen vier Wänden. Die Veranstaltung soll auch aufzeigen, wie sich Wohnquartiere und die Dienstleistungsqualität vor Ort parallel mit entwickeln müssten. Konkrete Beispiele für solche neuartigen Lösungen werden in der anschließenden Führung durch das Inhaus2 vorgestellt.

Unter dem Dach des Wissenschaftsforums Ruhr e.V. haben sich 42 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen des Ruhrgebiets zusammengeschlossen, um die regionale Wissenschaftskultur und den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu fördern, u.a. durch verstärkte Zusammenarbeit und den Kontakt zu den Hochschulen sowie zu Partnern in Bildung, Kultur, Medien, Wirtschaft und Politik.

Weitere Informationen: Joachim Liesenfeld, Tel. 0203/280 99-14, joachim.liesenfeld@uni-duisburg-essen.de, www.risp-duisburg.de

Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430

Beate Kostka | idw
Weitere Informationen:
http://www.risp-duisburg.de

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