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Wohnen – Reisen – Residieren

31.05.2012
Herrschaftliche Repräsentation zwischen temporärer Hofhaltung und dauerhafter Residenz in Orient und Okzident Einladung zur Tagung vom 6. bis 8. Juni 2012

Bei den Forschungen der TU Berlin zur räumlichen und architektonischen Entwicklung der Pilgerstadt und Kalifenresidenz Resafa in Syrien gewinnen Überlegungen zum temporären oder dauerhaften Charakter der Residenz und ihrer Baulichkeiten immer mehr Gewicht. Fragen zu mobilen und fest verorteten Repräsentationsformen stellen sich aber auch an westeuropäischen Residenzorten wie Berlin/Potsdam und Wittenberg.

Unter dem Titel „Wohnen – Reisen – Residieren. Herrschaftliche Repräsentation zwischen temporärer Hofhaltung und dauerhafter Residenz in Orient und Okzident“ veranstaltet das Fachgebiet Historische Bauforschung unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dorothée Sack eine internationale Tagung.

Zeit: 6. Juni 2012, 18.00 Uhr (Abendvortrag), Tagung 7. bis 8. Juni 2012, jeweils ab 9.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Architekturgebäude, Straße des 17. Juni 152,
10623 Berlin
Weitere Informationen zum Programm unter:
http://www.hbf-msd.tu-berlin.de/menue/aktuell/#437644
Im Rahmen der Tagung soll verschiedenen Fragen nachgegangen werden, inwieweit der Begriff des Residierens durch das private Wohnen, das Repräsentieren oder das Regieren bestimmt wird, ob eine nur temporär verortete Residenzform unabhängig von kulturhistorischen Grenzen zu grundsätzlich ähnlichen architektonischen Ausdrucksmustern kommt und inwiefern es sich dabei um einheimische Parallelentwicklungen oder interkulturelle Tradierungen handelt.

Ziel des internationalen Kolloquiums ist es, diese heterogenen, von der Wissenschaft bislang isoliert betrachteten Phänomene zu bündeln und mittels transkultureller Vergleiche die Arbeit aller beteiligten Forschungsfelder und Disziplinen zu bereichern.

Das Fachgebiet Historische Bauforschung beschäftigt sich seit langem mit den westeuropäischen Residenzorten wie Berlin/Potsdam und Wittenberg und führt seit 2006 Forschungen in Resafa durch.

Die Tagung wird von der Fritz Thyssen Stiftung gefördert. Sie ist öffentlich und gebührenfrei.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr.-Ing. Dorothée Sack,
TU Berlin, Fachgebiet Historische Bauforschung, Masterstudium Denkmalpflege, Institut für Architektur, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin,

Tel.: 030/314 796 11, E-Mail: msd@tu-berlin.de

Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de
http://www.hbf-msd.tu-berlin.de/menue/aktuell/#437644

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