Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

„Wissenschaftlich argumentieren“ in der Grundschule

27.08.2010
Tagung vom 6. bis 8. September 2010 an der Freien Universität Berlin

Naturwissenschaftliches Lernen und Lehren in der Grundschule sind Themen eines internationalen Symposiums, das vom 6. bis zum 8. September an der Freien Universität Berlin stattfindet.

Im Mittelpunkt der öffentlichen Veranstaltung steht die Frage, wie Grundschüler über ihre Umwelt reden, wie sie „wissenschaftlich argumentieren“ und wie eine fundierte naturwissenschaftliche Basisbildung schon im Vor- und Grundschulalter sichergestellt werden kann. Eine Anmeldung zu dem englischsprachigen Symposium ist erforderlich. Veranstalterin ist die Arbeitsstelle Bildungsforschung Primarstufe am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität.

Schon Kinder im Vor- und Grundschulalter produzieren Theorien über ihre natürliche Umwelt: Schläft die Sonne bei Nacht oder versteckt sie sich nur hinter den Bergen, damit der Mond scheinen kann? Woher kommen Regentropfen? Entsteht der Wind dadurch, dass die Bäume mit den Blättern wedeln, oder bewegt der Wind die Blätter? Was ist Ursache und was Wirkung? Und wie kann man es beweisen?

Insbesondere methodische Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung „The Development of Scientific Reasoning in Primary School Children: an International Discourse“: Wie kann naturwissenschaftliches Argumentieren und Denken bei Grundschulkindern erfasst und erforscht werden?

Zu dem internationalen Expertengespräch werden Wissenschaftler aus Deutschland, England, Taiwan und Australien erwartet. Das Symposium wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Programms zur „Initiierung und Intensivierung bilateraler Kooperationen“ zwischen Deutschland und Taiwan gefördert. Es ist die Auftaktveranstaltung zu weiteren wissenschaftlichen Kooperationen zwischen der Freien Universität und taiwanesischen Unterrichtsforschern. Taiwan erreicht in internationalen Schülerleistungsvergleichen regelmäßig Spitzenpositionen im naturwissenschaftlichen Bereich und nimmt in der Unterrichtsentwicklung eine führende Rolle im asiatischen Raum ein.

Zeit und Ort:
• 6. – 8. September 2010
• Freie Universität Berlin, Fabeckstr. 25, 14195 Berlin, (U3 Dahlem-Dorf)
Raum KL 23/123
Anmeldung:
• Gisela Romain, Arbeitsstelle Bildungsforschung Primarstufe an der Freien Universität Berlin,

Telefon: 030 / 838 - 56333, E-Mail: gisela.romain@fu-berlin.de

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
• Prof. Dr. Jörg Ramseger, wissenschaftlicher Leiter der Arbeitsstelle Bildungsforschung Primarstufe an der Freien Universität, Telefon: 030 / 838 - 55406, E-Mail: j.ramseger@fu-berlin.de

Carsten Wette | idw
Weitere Informationen:
http://www.fu-berlin.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Das Immunsystem in Extremsituationen
19.10.2017 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm
19.10.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise