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Wissenschaftler zeigen, wie eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien möglich ist

11.10.2010
Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien hat eine Vision für eine nachhaltige Energieversorgung auf Basis von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien erstellt.

Auf der Jahrestagung des Verbundes am 11. und 12. Oktober im Umweltforum Berlin präsentieren die Wissenschaftler aktuelle Forschungsergebnisse und Forschungsvorhaben, die eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien ermöglichen können.

Unter dem Motto "Gemeinsam forschen für die Energie der Zukunft" wird auf der Tagung auch das zwanzigjährige Jubiläum des ForschungsVerbunds gefeiert.

Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien hat eine Vision für eine nachhaltige Energieversorgung auf Basis von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien erstellt.

Auf der Jahrestagung des Verbundes am 11. und 12. Oktober im Umweltforum Berlin präsentieren die Wissenschaftler aktuelle Forschungsergebnisse und Forschungsvorhaben, die eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien ermöglichen können.

Unter dem Motto "Gemeinsam forschen für die Energie der Zukunft" wird auf der Tagung auch das zwanzigjährige Jubiläum des ForschungsVerbunds gefeiert.

Die Institute des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien haben es sich zur Aufgabe gemacht, die technologische Basis für eine nachhaltige Energieversorgung zu erarbeiten. Jetzt stellen die Wissenschaftler vor, wie dieses Ziel technologisch erreicht werden kann. Der wissenschaftliche Tagungsleiter Prof. Dr. Wolfgang Eberhardt vom Helmholtz-Zentrum Berlin kündigt an: "Auf der Jahrestagung des ForschungsVerbunds werden die Schlüsseltechnologien eines Energiesystems auf der Basis erneuerbarer Energien, Energieeffizienz und Energiespeicherung vorgestellt und es werden die Forschungsaufgaben skizziert, die auf dem Weg zur Realisierung dieser Vision gelöst werden müssen."

Wegweisende Basis für die vorgestellten technologischen Neuerungen ist eine Studie des FVEE mit dem Titel "Vision für ein 100% erneuerbares Energiesystem", die zeigt wie sich bis zum Jahr 2050 eine zuverlässige, kostengünstige und robuste Energieversorgung mit erneuerbaren Quellen in Deutschland erreichen lässt. Sie beschreibt den künftigen Energiebedarf in den Nutzungsbereichen Strom, Wärme und Kraftstoff sowie die Funktionsweise des nachhaltigen Energiesystems, die dafür notwendigen Technologien und den Transformationsprozess. Der Federführende des Fachausschusses, Prof. Dr. Jürgen Schmid vom Fraunhofer IWES, führt aus, dass dieses neue Energiesystem auch wirtschaftlich darstellbar ist: "Für die Transformation des Energiesystems fallen zunächst erhöhte Investitionen an, die jedoch langfristig vor allem durch eingesparte Kosten bei Energieträgern deutlich überkompensiert werden. Bei der vernetzten Betrachtung von der Bereitstellung über den Transport und die Verteilung bis zur Energiedienstleistung lassen sich erhebliche Effizienzpotenziale erschließen."

Auf der Jahrestagung wird auch das zwanzigjährige Jubiläum des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien gefeiert. Der Sprecher Prof. Dr. Vladimir Dyakonov vom ZAE Bayern nutzt diesen Anlass auch für einen Blick in die Zukunft: "Die Arbeiten des ForschungsVerbundes haben wesentlich dazu beigetragen, dass Deutschland heute im Bereich der erneuerbaren Energien weltweit Technologieführer ist. Um diese Position zu halten und auszubauen, ist auch weiterhin anwendungsorientierte Grundlagenforschung und innovationsfokussierte Forschung und Entwicklung in Deutschland unabdingbar. Das Netzwerk des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien bietet dafür eine effiziente und erfolgversprechende Forschungsstruktur."

Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) ist eine bundesweite Kooperation von Forschungsinstituten. Die Mitglieder erforschen und entwickeln Techniken für erneuerbare Energien und deren Integration in Energiesysteme, für Energieeffizienz und für Energiespeicherung.

Mit 1.800 Mitarbeitenden in elf Instituten vertritt der FVEE rund 80 Prozent der außeruniversitären Forschungskapazität für erneuerbare Energien in Deutschland und ist das größte koordinierte Forschungsnetzwerk für erneuerbare Energien in Europa.

Petra Szczepanski | FVEE-Geschäftsstelle
Weitere Informationen:
http://www.fvee.de

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