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Wissenschaftler und Politiker diskutieren beim Leipziger Weltwirtschaftsseminar

08.01.2014
Das Thema "Konvergenz versus Divergenz in der Europäischen Union in der Krise" steht im Mittelpunkt des 27. Leipziger Weltwirtschaftsseminars am 13. und 14. Januar 2014.

Veranstalter sind das Institut für Wirtschaftspolitik und das Zentrum für Internationale Wirtschaftsbeziehungen der Universität Leipzig in Kooperation mit dem Jean Monnet-Lehrstuhl für Makroökonomik der Universität Duisburg-Essen. Zu den prominenten Referenten zählen Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Kurt Biedenkopf und der ehemalige griechische Wirtschafts- und Finanzminister Prof. Dr. Nicos Christodoulakis.

Die Europäische Union wird immer größer, die Staatsschuldenkrise ist noch lange nicht bewältigt: Wie ist dies alles einzuschätzen? Bewegt man sich aufeinander zu oder driftet doch eher alles auseinander? "Gerade in Zeiten der Krise ist es wichtig, sich mit den wirtschaftlichen, institutionellen und politischen Spannungsfeldern der Europäischen Union auseinanderzusetzen, um Perspektiven sowie zukünftige Herausforderungen aufzuzeigen", so Prof. Dr. Gunther Schnabl, Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik und Geschäftsführer des Zentrums für Internationale Wirtschaftsbeziehungen.

"Das Thema soll die derzeitigen Spannungen in Europa aus den verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln heraus beleuchten", ergänzt Prof. Dr. Ansgar Belke, ad Personam Jean Monnet Chair und Direktor des Instituts für Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft an der Universität Duisburg-Essen. Diskutiert werden u.a. die Erfahrungen mit europäischen Währungsunionen seit dem Mittelalter, die geld- und finanzpolitische Perspektive der aktuellen Situation, die innereuropäischen Ungleichgewichte oder auch die politischen Herausforderungen der europäischen Integration aus deutscher, französischer und griechischer Sicht. Die Professoren Schnabl und Belke bearbeiten diese Themenfelder schon seit längerem gemeinsam und organisieren Veranstaltungen, die auf europäischer Ebene den inhaltlichen Austausch unter Studierenden und Wissenschaftlern sowie auch zwischen Wissenschaft und Politik fördern.

Neben Sinn, Biedenkopf und Christodoulakis konnten weitere hochrangige Gastredner für das Leipziger Weltwirtschaftsseminar gewonnen werden, etwa der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank Prof. Dr. Jürgen Stark und Dr. Ulrike Guérot von der Open Society Initiative for Europe.

Das Leipziger Weltwirtschaftsseminar, organisiert durch das Institut für Wirtschaftspolitik und das Zentrum für Internationale Wirtschaftsbeziehungen der Universität Leipzig, findet alljährlich gegen Ende des Wintersemesters statt. Die Tagungsreihe zu aktuellen weltwirtschaftlichen Themen richtet sich insbesondere an Studierende der Universität Leipzig und dieses Mal auch an Studierende der Universität Duisburg-Essen, Politiker und Wissenschaftler sowie die interessierte Öffentlichkeit. Gefördert wird das Seminar durch die Hanns Martin Schleyer-Stiftung, die Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.V. und die Europäische Union.

Nähere Informationen und den genauen Tagungsplan finden Sie unter: http://www.wifa.uni-leipzig.de/ziw/weltwirtschaftsseminar0.html.

Weitere Informationen:

Dr. Andreas Hoffmann
Universität Leipzig
Telefon: +49 341 97-33568
E-Mail: ahoffmann@uni-leipzig.de
Prof. Dr. Ansgar Belke
Universität Duisburg-Essen
Telefon: +49 201 183 2277
E-Mail: ansgar.belke@uni-due.de

Susann Huster | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-leipzig.de
http://www.wifa.uni-leipzig.de/ziw/weltwirtschaftsseminar0.html

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