Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissenschaftler der Ernährungswirtschaft aus dem Ostseeraum treffen sich zur baltfood R&D Network Conference in Lübeck

10.11.2011
Vom 10. bis 11. November 2011 tagen 35 Vertreter wissenschaftlicher Institutionen der Ostseeregion im Scandic Crown Hotel Lübeck zum Start des baltfood R&D Networks

Ziel des INTERREG IV B-Projekts baltfood ist es, die Ernährungswirtschaft im Ostseeraum noch erfolgreicher aufzustellen und Synergien in der Branche auszuschöpfen. Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die internationale Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft am Standort.

Die Umsetzung eines internationalen baltfood Forschungs- & Entwicklungsnetzwerks (Englisch: Research & Development Network), indem Unternehmen der Ernährungswirtschaft einen vereinfachten Zugang zu einer Vielzahl von Innovationsansätzen im Ostseeraum haben, wird mit der R&D Network Conference vorangetrieben. Die Fachhochschule Lübeck, als eine Partnerin aus Deutschland, ist Mitinitiatorin dieser Auftaktveranstaltung zur Etablierung dieses internationalen Forschungsnetzwerks.

Im Laufe der Tagung werden sich die teilnehmenden Partnerinstitutionen in kurzen Impulsreferaten vorstellen. Den Auftakt machen die Fachhochschule Lübeck und die Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH als Projektkoordinator von baltfood, die die Veranstaltung in Lübeck gemeinsam ausrichten. Im Anschluss werden die R&D-Netzwerkstruktur und die Datengrundlage eines bereits umgesetzten R&D-Online-Suchportals vorgestellt. Am darauffolgenden Tag werden die Resultate zur Netzwerkstruktur und zu konkreten internationalen Projekten diskutiert.

"Mit dem R&D Netzwerk ist ein weiterer Meilenstein des baltfood Netzwerks umgesetzt, der den kleinen und mittleren Unternehmen der Ernährungswirtschaft helfen wird, einen schnellen und onlinebasierten Zugang zu den Forschungsergebnissen wissenschaftlicher Institutionen im Ostseeraum zu erlangen und dadurch die eigene Innovationsgeschwindigkeit zu erhöhen.", so Dr. Björn P. Jacobsen, Prokurist der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Lübeck GmbH.

baltfood ist ein internationales Projekt mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Lebensmittelindustrie in der Ostseeregion zu stärken. Unter Federführung der Wirtschaftsförderung Lübeck haben sich 12 Partner aus sechs Ländern des gesamten Ostseeraums für das baltfood Projekt zusammengeschlossen. Das zunächst einmal auf drei Jahre angelegte Projekt wird im Rahmen des europäischen Förderprogramms Interreg IV B mit einer Summe von 1,8 Mio. Euro gefördert.

Die 12 Partner des baltfood – Projektes
Dänemark / Schweden
• Øresund Food, dänisch/schwedisches Clustermanagement für die Ernährungswirtschaft in der Øresund Region
Deutschland
• Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Wirtschaft und Arbeit
• Fachhochschule Lübeck
• Universität Rostock
• Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH
Finnland
• Agropolis Ltd.
• Universität Turku, Food Finnland Theme Group
Litauen
• Litauisches Cluster der Ernährungswirtschaft
Polen
• Lubelskie Voivodship, Regionales Clustermanagement Biofood
• Universität Ermland-Masuren, Polnisches Clustermanagement im Bereich der Milchwirtschaft
Schweden
• Skåne Food Innovation Network
• Universität Lund, Lund International Food Studies

Frank Mindt | Fachhochschule Lübeck
Weitere Informationen:
http://www.fh-luebeck.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin
22.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht 48V im Fokus!
21.05.2018 | Haus der Technik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

Wie verleiht man Zellen neue Eigenschaften ohne ihren Stoffwechsel zu behindern? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München veränderte Säugetierzellen so, dass sie künstliche Kompartimente bildeten, in denen räumlich abgesondert Reaktionen ablaufen konnten. Diese machten die Zellen tief im Gewebe sichtbar und mittels magnetischer Felder manipulierbar.

Prof. Gil Westmeyer, Professor für Molekulare Bildgebung an der TUM und Leiter einer Forschungsgruppe am Helmholtz Zentrum München, und sein Team haben dies...

Im Focus: LZH showcases laser material processing of tomorrow at the LASYS 2018

At the LASYS 2018, from June 5th to 7th, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) will be showcasing processes for the laser material processing of tomorrow in hall 4 at stand 4E75. With blown bomb shells the LZH will present first results of a research project on civil security.

At this year's LASYS, the LZH will exhibit light-based processes such as cutting, welding, ablation and structuring as well as additive manufacturing for...

Im Focus: Kosmische Ravioli und Spätzle

Die inneren Monde des Saturns sehen aus wie riesige Ravioli und Spätzle. Das enthüllten Bilder der Raumsonde Cassini. Nun konnten Forscher der Universität Bern erstmals zeigen, wie diese Monde entstanden sind. Die eigenartigen Formen sind eine natürliche Folge von Zusammenstössen zwischen kleinen Monden ähnlicher Grösse, wie Computersimulationen demonstrieren.

Als Martin Rubin, Astrophysiker an der Universität Bern, die Bilder der Saturnmonde Pan und Atlas im Internet sah, war er verblüfft. Die Nahaufnahmen der...

Im Focus: Self-illuminating pixels for a new display generation

There are videos on the internet that can make one marvel at technology. For example, a smartphone is casually bent around the arm or a thin-film display is rolled in all directions and with almost every diameter. From the user's point of view, this looks fantastic. From a professional point of view, however, the question arises: Is that already possible?

At Display Week 2018, scientists from the Fraunhofer Institute for Applied Polymer Research IAP will be demonstrating today’s technological possibilities and...

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Mikroskopie der Zukunft

22.05.2018 | Medizintechnik

Designerzellen: Künstliches Enzym kann Genschalter betätigen

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics