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Wissenschaft be-greifen

30.07.2013
Multitouch-Terminal zeigt Forschungsvielfalt in Potsdam und Brandenburg auf einen Blick / Roadshow ab September

Wenn Anfang 2014 die Wissenschaftsetage des neuen Potsdamer Bildungsforums öffnet, können sich die Besucher mittels eines Multitouch-Terminals einen Überblick über die Forschungsvielfalt in Potsdam und dem Land Brandenburg verschaffen.

Bevor das Terminal in unmittelbarer Nachbarschaft zur geplanten Wissenschaftsausstellung des Vereins proWissen fest installiert wird, soll es ab September auf eine Roadshow gehen. Erstmals ausprobieren können es Interessierte am 14. September beim Tag der offenen Tür der Max-Planck- und Fraunhofer-Institute im Wissenschaftspark Golm.

Zum Semesterstart im Oktober wird es auf dem Uni-Campus Griebnitzsee am Hasso-Plattner-Institut und anschließend auf dem Telegrafenberg zu sehen sein.

Perlen steigen aus dem Hintergrund auf, werden zu Blasen und wabern über die riesigen Bildschirme. In jeder Blase ist ein Logo zu erkennen. Berührt man es mit der Hand, so platzt die Blase und es öffnet sich ein Fenster, in dem sich jeweils ein Forschungsinstitut präsentiert. „Es ist faszinierend, wie echt sich diese Bubbles anfühlen, obwohl man ja eigentlich nur eine Bildschirmoberfläche berührt“, meint Anselm Geiger vom pearls, dem Potsdam Research Network, der das Projekt koordiniert.

Mehrere Monate hat ein Team um Dr. Lutz Henrich, dem Leiter des Audiovisuellen Zentrums (AVZ) der Universität Potsdam, an der Realisierung des „Multitouch-Terminals“ gearbeitet. Am Projekt, das von der Europäischen Union, der Stadt Potsdam und dem SAP Innovation Centers gefördert wird, sind rund 100 wissenschaftliche Einrichtungen aus dem Land Brandenburg beteiligt.

Die Institute, Universitäten und Hochschulen stellen sich mit informativen Texten und Bildern vor und laden dazu ein, die hiesige Wissenschaftslandschaft zu erkunden. Eine Landkarte, ebenfalls verborgen in einer Blase, weist den Weg. So erhält der Nutzer zum Beispiel einen Überblick über die verschiedenen Standorte der Universität Potsdam, kann sich im Wissenschaftspark auf dem Telegrafenberg orientieren und gelangt ebenso schnell per Zoomfunktion auf das etwas abgelegene Institut für Binnenfischerei am Sacrower See.

Das Interesse der wissenschaftlichen Einrichtungen an dieser Möglichkeit der eigenen Präsentation ist groß: „Mit nur einem Terminal können wir schon jetzt nicht mehr alle Anfragen der Institute erfüllen. Deshalb haben wir bereits mit der Planung einer mobilen Version begonnen, die auch auf kürzeren Veranstaltungen einfach präsentiert werden kann“, so Dr. Lutz Henrich.

Hinweis an die Redaktionen:

Kontakt: Anselm Geiger, pearls – Potsdam Research Network, Am Mühlenberg 11,
14476 Potsdam-Golm, Tel: 0331/96 79 59 46, E-Mail: anselm.geiger@pearlsofscience.de

Birgit Mangelsdorf | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-potsdam.de

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