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Wissen.schafft.Vernetzung - Vernetzte Forschungsergebnisse sichtbar machen

26.10.2016

„Wissen.schafft.Vernetzung“ – unter diesem Motto stand das zweite Dortmunder Forschungsforum „Soziale Nachhaltigkeit“, das am 25. Oktober in der Aula des Fachbereichs Design der Fachhochschule Dortmund stattfand. Und das Motto war Programm: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten ihre vielfältigen und miteinander vernetzten Forschungsergebnisse in Dortmund sichtbar.

Während Impulsvorträge Einblicke in aktuelle Forschungen zur Sozialen Nachhaltigkeit gaben, kündigte die Bodengestaltung schon das interaktive Format an: Zur Verortung der Institutionen und Projekte skizzierten Studierende des Fachbereichs Design der FH Dortmund tags zuvor die Umrisse der Stadt Dortmund auf den Boden der Aula und illustrierten zudem den regionalen, nationalen und internationalen Raum. Logos von Dortmunder Forschungseinrichtungen und der Stadt Dortmund waren in diesem Plan verortet.


Logos von Dortmunder Forschungseinrichtungen wurden auf dem Plan verortet.

Foto: Fachhochschule Dortmund/Wolfgang Gähtgens


Die rund 50 Teilnehmenden aus Dortmunder Forschungseinrichtungen und Institutionen erstellten die lebende Forschungslandkarte.

Foto: Fachhochschule Dortmund/Wolfgang Gähtgens

Im Anschluss erstellten die rund 50 Teilnehmenden aus Dortmunder Forschungseinrichtungen und Institutionen die lebende Forschungslandkarte. Mit farbigem Tapeband zogen sie Verbindungen von Ihrem Projektstandort zu ihren Institutionen und weiteren Projektpartnern.

Durch Gesprächsrunden und das Knüpfen neuer Kontakte entstanden weitere Vernetzungen. Insbesondere der wissenschaftliche Nachwuchs und junge Mitarbeitende konnten so ihr persönliches Netzwerk um Kooperationspartner für zukünftige Projekte erweitern.

Und die Forschungslandkarte lebt weiter: Das Projekt ist fotografisch und filmisch begleitet worden, wird nun digital aufbereitet und soll dann für die Kommunikation auch im überregionalen Kontext genutzt werden.

Die AG SONAR der Fachhochschule Dortmund und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) haben zum Forschungsforum eingeladen. Die Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) und die Technische Universität Dortmund sowie das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung (IfADo) haben die Veranstaltung inhaltlich unterstützt. Das Forschungsforum „Soziale Nachhaltigkeit“ ist eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Masterplan Wissenschaft der Stadt Dortmund.

Zitate:
„Gerade unsere jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen Gelegenheiten wie diese, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und sich mit anderen Institutionen zu vernetzten. Sie bekommen dabei sehr komprimiert einen Überblick über aktuelle Arbeiten und potenzielle Projektpartner für weitere Forschungsprojekte.“
Prof. Dr. Marcel Hunecke, Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften

„Mit der Dortmunder Forschungslandkarte ‘Soziale Nachhaltigkeit‘ wollen wir die Vielfalt des Wissenschaftsstandorts Dortmund aufzeigen und die im Themenfeld Aktiven noch besser miteinander vernetzen. Das stärkt den Standort Dortmund als Ort für eine qualitativ hochwertige praxisnahe Forschung.“
Dr. Rolf Packroff, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Gefahrstoffe und biologische Arbeitsstoffe

„Dortmund steht, wie viele andere Städte, vor Herausforderungen, die nur bewältigt werden können, wenn viele ihr Wissen zusammentragen. Dortmund besitzt mit den Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine lebendige, hochwertige Wissenschaftslandschaft. Hier wird nicht im Elfenbeinturm gearbeitet – hier werden vor Ort und mit Praxispartnern Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit erarbeitet.“
Michaela Bonan, Stadt Dortmund, Teamleiterin Koordinierungsstelle Projekt „Nordwärts“

Ansprechpartnerin für Rückfragen
Martina Nies, Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften, Tel.: (0231) 755 6844, martina.nies@fh-dortmund.de

Masterplan Wissenschaft Dortmund
Gemeinsam mit der Technischen Universität Dortmund, der Fachhochschule Dortmund, den anderen Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen und mit vielen Partnern hat die Stadt Dortmund den „Masterplan Wissenschaft“ entwickelt, der Zukunftsvisionen für den Wissenschaftsstandort Dortmund aufzeigt. Der Masterplan enthält ein konkretes Maßnahmenpaket, das derzeit umgesetzt wird, um Dortmund als Wissenschaftsstadt zu etablieren und international sichtbarer zu machen. Neue Kontakte zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Stadtgesellschaft sind entstanden, von den 100 benannten Maßnahmen sind weit mehr als ein Drittel bereits umgesetzt. Der Zeithorizont der konkreten und visionären Maßnahmen reicht bis 2020.

Die AG SONAR
Die AG SONAR ist ein einmaliger Zusammenschluss von Vertreterinnen und Vertretern des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaft, der Architektur, dem Fachbereich Design, der Informatik und des Fachbereichs Wirtschaft. In einem gemeinsamen Prozess der Wissensintegration entwickeln die Beteiligten in thematischen Schwerpunkten eine gemeinsame Wissensbasis (fachlich und methodisch) und forcieren so gezielt das Thema soziale Nach-haltigkeit. Ziel ist es, gemeinsam neue Methoden und transdisziplinäre Ansätze zu entwickeln, die einen Beitrag zur Bewältigung zukünftiger gesell-schaftlicher Herausforderungen unter dem Leitbild der sozialen Nachhaltigkeit leisten. Zudem fördert die AG durch fachübergreifende Lehrangebote innerhalb der Studiengänge der FH Dortmund die Kompetenzentwicklung von Studierenden zur interdisziplinären Zusammenarbeit.

Weitere Informationen:

http://www.fh-dortmund.de/wissen_schafft_vernetzung

Heike Mertins | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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