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Wissen schaffen: Forschung am „Dritten Pol“

13.09.2012
Erstes Jahrestreffen des BMBF-Verbundprogramms CAME
Zentralasien mit seinen hohen Plateaus und Gebirgsketten ist von größter Bedeutung für das Klima. Am 20. und 21. September gibt das BMBF-Forschungsprogramm „Zentralasien: Monsundynamik und Geoökosysteme“ (CAME) im Rahmen seines ersten Jahrestreffens auf dem Uni-Campus Bockenheim einem internationalen Fachpublikum spannende Einblicke in die laufenden Projektarbeiten aus diesen extremen Regionen.

Globale Erwärmung, Klimawandel, Georisiken - jeder hat diese Begriffe schon einmal gehört. Doch wie reagiert die Umwelt auf gravierende Klimaänderungen? Welche Folgen haben diese Entwicklungen auf die Lebensräume und Lebensbedingungen der Bevölkerung?

Neben den Polkappen stellt der Großraum Zentralasien mit dem Pamir-Tibet-Plateau eine Schlüsselregion dar, deren Ökosysteme besonders sensibel auf die klimatische Entwicklung reagieren. Der sogenannte „Dritte Pol“ an der Schnittstelle der Westwindzone und des asiatischen Monsuns ist daher von besonderem Interesse für interdisziplinäre Forschung zum Klimawandel und dessen Auswirkungen auf Ökosysteme und letztlich den Menschen. Die Projekte des Forschungsprogramms CAME setzen sich genau hiermit auseinander.

Wir laden Sie herzlich zu einem Pressegespräch zum CAME- Projekt am

Donnerstag, 20. September 2012,
um 9:30 Uhr im Seminarraum NM 113 des Mensa-Gebäudes (Uni-Campus Bockenheim, Bockenheimer Landstraße 133
60325 Frankfurt am Main)

ein.

Über Hintergrundinformationen berichten

• Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und CAME-Koordinator
• Karl Wollin, Leiter des Referats „System Erde“ im BMBF
• Dr. Susanne Fretzdorff, Projektträger Jülich
• Prof. Dr. Dirk Wagner, Universität Potsdam,
Institut für Erd- und Umweltwissenschaften, Projektverbund PERMATRANS
• Prof. Dr. Dieter Scherer, Technische Universität Berlin, Institut für Ökologie, Projektverbund WET

Wir würden uns freuen, Sie bei dem Pressegespräch begrüßen zu können und Ihnen die Presseunterlagen persönlich zu überreichen. Nutzen Sie bitte für ihre Anmeldung das Antwortfax oder senden Sie uns eine Email an pressestelle@senckenberg.de.

Sie sind ebenso herzlich eingeladen, an den wissenschaftlichen Vorträgen im Rahmen des Treffens teilzunehmen. Die Vorträge werden auf Englisch gehalten.

Kontakt
Dr. Sybille Roller
Projektkoordination CAME
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel. 069- 7542 1185
Sybille.Roller@senckenberg.de

Ilona Bröhl
Pressestelle
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel. 069- 7542 1444
Ilona.Broehl@senckenberg.de

Das Forschungsprogramm CAME wird von 2011 bis 2014 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)-, im Rahmen der Vorhaben der Wissenschaftlich-Technischen Zusammenarbeit (WTZ)-, gefördert. Es umfasst neun große Projektverbünde sowie ein Einzelvorhaben. Die breit angelegten Forschungsthemen sind inhaltlich vernetzt, um größtmögliche Synergie-Effekte bilden zu können.
Die insgesamt 54 Einzelprojekte sind im Arbeitsgebiet räumlich unterschiedlich verortet und decken Fragestellungen aus den Themenbereichen Geodynamik – Klima – Mensch, Geoökosysteme: Einfluss des Menschen und Klimawandel sowie Monsundynamik: Antriebsfaktoren und Systemkopplung ab. Weitere Informationen erhalten sie unter: www.zentralasien.senckenberg.de .

Die Erforschung von Lebensformen in ihrer Vielfalt und ihren Ökosystemen, Klimaforschung und Geologie, die Suche nach vergangenem Leben und letztlich das Verständnis des gesamten Systems Erde-Leben – dafür arbeitet die SENCKENBERG Gesellschaft für Naturforschung. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblick in vergangene Zeitalter sowie die Vielfalt der Natur vermittelt.

Ilona Bröhl | Senckenberg
Weitere Informationen:
http://www.senckenberg.de

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