Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissen lockt in Greifswald - Countdown zum Wissenschaftszug Expedition Zukunft

25.09.2009
Mit rund 30 Veranstaltungen werden die Greifswalder auf die Ankunft des Wissenschaftszuges der Max-Planck-Gesellschaft in Greifswald vorbereitet.

Der Zug wird vom 15. bis 17. Oktober in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald halten. Es ist die erste Station in Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem Film Home von Yann Arthus Bertrand startet bereits am 5. Oktober der Countdown bis zur Ankunft des Ausstellungszuges.

Wie gesund ist die Bevölkerung in Vorpommern? Gibt es Ersatzteile für unser Gehirn? Wie wirtschaftlich sind umweltfreundliche Windkrafträder? Können Seuchen an Ländergrenzen aufgehalten werden? Wie wird ein Kernkraftwerk abgerissen? Das sind nur einige der Fragen, auf die Wissenschaftler aus Greifswald in Vorträgen und Informationsveranstaltungen antworten.

Neben populärwissenschaftlichen Vorlesungen laden Wissenschaftseinrichtungen zu einem Besuch ein. So können Neugierige einen Blick in die Montagehalle des Fusionsexperimentes Wendelstein 7X am Institut für Plasmaphysik werfen, im Biotechnikum wird gezeigt, wie die DNA einer Banane isoliert wird, das Institut für Community Medicine erlaubt einmal einen Blick in die Untersuchungsräume der größten deutschen Gesundheitsstudie (SHIP), im Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. wird erklärt, wie die Lampen von Morgen entwickelt werden und das Klinikum bietet einen Gesundheitstag an. Außerdem werden im Krupp Wissenschaftskolleg Geisteswissenschaften und Technikforschung aufeinander treffen. Die Fachhochschule Stralsund wird sich mit Rennwagen präsentieren und über neuartige Antriebsarten informieren.

Die Initiatoren der Veranstaltungsreihe wollen die Bevölkerung der Region mit Wissen in die Stadt locken. So wurde darauf geachtet, dass es Angebote für Jung und Alt gibt. Die Stadtbibliothek Greifswald hat ein Quiz organisiert. Das Thema: Forscher von morgen lernen aus Büchern von heute. Auch zwei Vorlesungen der Familienuniversität Greifswald wurden in das Programm integriert und am 16. Oktober laden die Kustodie der Universität, einige Universitätssammlungen das Pommersche Landesmuseum sowie das Museum der Riemser Arzneimittel AG zu einer "Nacht im Museum" mit Taschenlampe ein. Das Pommersche Landesmuseum bietet am 18. Oktober als passende Ergänzung zum Besuch des Wissenschaftszuges eine Entdeckungsreise in die Erd- und Landesgeschichte Pommerns an.

Im Zusammenhang mit dem Wissenschaftszug und dem Wissenschaftsjahr 2009 werden auch in Greifswald Passstationen der Forschungsexpedition Deutschland angeboten. Kinder und Jugendliche können nach Besuch einer Veranstaltung sich einen Stempel in einen Expeditionspass drücken lassen.

Mit mindestens fünf solcher Stempel können sie an einem Gewinnspiel teilnehmen. Der Hauptgewinn: Eine echte Forschungsreise. Der Gewinner geht mit der "Polarstern" des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung auf eine echte Forschungsexpedition!

Die Veranstaltungsreihe wurde von den Pressesprechern der Wissenschaftseinrichtungen in der Stadt sowie der Stadtverwaltung organisiert. Vereine und Einrichtungen der Stadt haben sich der Initiative angeschlossen. Die Initiatoren möchten mit dem Programm die breite Bevölkerung auf die Wissenschaftseinrichtungen in der Region aufmerksam machen, einen Einblick in die Welt der Forschung geben und auf die international anerkannten wissenschaftlichen Spitzenleistungen aus Vorpommern aufmerksam machen.

Beteiligte Institutionen:
Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg
BioCon Valley GmbH
BioTechnikum Greifswald GmbH
Energiewerke Nord
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Fachhochschule Stralsund
Forschungsverbund Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Friedrich-Loeffler-Institut
Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
Pommersches Landesmuseum
Riemser Arzneimittel AG
Stadtbibliothek Hans Fallada
Stadt Greifswald
Universitätsklinikum
Ansprechpartner:
Presse- und Informationsstelle
Domstraße 11, 17487 Greifswald
Telefon: 03834 86-1150
pressestelle@uni-greifswald.de

Jan Meßerschmidt | idw
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaftszug.wissen-lockt.de
http://expedition-zukunft.org
http://www.forschungsexpedition.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF
13.12.2017 | VDI Technologiezentrum GmbH

nachricht Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert
13.12.2017 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften