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In der kulturellen Bildung lernen Menschen jeden Alters den Umgang mit künstlerischen Ausdrucks- und Darstellungsformen. Sie trägt bundesweit zur Belebung des Schulalltags bei und ist in vielen Fällen fester Bestandteil von Schulreformen.
Meistens ist an diese Angebote die Erwartung geknüpft, dass neben dem Malen, Musizieren und Theaterspielen auch der Erwerb sozialer Kompetenzen und die Persönlichkeitsentwicklung im Mittelpunkt stehen. Wie sich diese Zusammenhänge gestalten und wie man kulturelle Bildung wissenschaftlich erfassen kann – das sind die Themen, mit dem sich die TeilnehmerInnen der Tagung beschäftigen werden.
Die verschiedenen Ansätze der Bildungsforschung werden auf ihre Tauglichkeit zur Forschung im Bereich der kulturellen Bildung untersucht. Im Zentrum der Tagung steht die Frage nach neuen Forschungsansätzen, die der Spezifik des Gegenstandes gerecht werden. Besondere Herausforderungen sind dabei der Umgang mit Subjektivität und Komplexität sowie die angemessene Darstellung von Forschungsergebnissen.
Neben Grundlagenvorträgen werden auch Forschungswerkstätten und Kreativlabore angeboten, in denen die aktuelle Forschungspraxis diskutiert und weiter entwickelt wird. ReferentInnen aus unterschiedlichen Disziplinen bieten eine Vielzahl an Perspektiven und Anregungen für die Erforschung kultureller Bildung.
Die Tagung wird maßgeblich durch die Stiftung Mercator in Essen unterstützt.
Christina Kaufmann | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: forschung-kulturelle-bildung.de
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Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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