Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wieviel Infrastruktur braucht eine Stadt?

24.01.2014
Geographen der Universität Bremen laden am 31. Januar und 1. Februar zu internationaler Tagung ein / Erwartet werden rund 150 Teilnehmer aus der Geographie, Soziologie, Politikwissenschaft und Ethnologie

Die überraschende Ankündigung von Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD), das marode Unibad nicht zu sanieren, erhitzt zurzeit die Gemüter in der Hansestadt. Hinter den Diskussionen steht die Frage, wieviel Infrastruktur eine Stadt braucht.

Die Diskussionen zeigen aber auch, wie wichtig Infrastruktur für das städtische Leben ist: Viele Aktivitäten sind nur möglich, wenn uns die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung steht. Thematisiert wird sie aber nur, wenn sie – wie das Unibad – nicht (mehr) funktioniert.

Eine internationale Tagung an der Universität Bremen geht jetzt der Frage nach, welche Bedeutung Infrastrukturen für das gesellschaftliche Leben in der Stadt haben. Rund 150 Geographen, Soziologen, Politikwissenschaftler und Ethnologen nehmen am 31. Januar und 1. Februar 2014 an der Veranstaltung mit dem Titel „Infrastrukturen der Stadt“ teil.

„Neben Aspekten der Kommunikation, des Verkehrs und der täglichen Versorgung interessieren wir uns auch für die ökonomischen, politischen und sozialen Aspekte von Infrastruktur“, sagt die Geographieprofessorin Julia Lossau. Sie organisiert die Tagung zusammen mit Dr. Anna-Lisa Müller, Dr. Roland Lippuner und Professor Michael Flitner.

Die Referentinnen und Referenten beziehen sich in ihren Vorträgen auf nationale und internationale Beispiele: Professor Bernd Belina von der Universität Frankfurt spricht über die Tendenz zur Rekommunalisierung der Stromversorgung in deutschen Städten. Die Soziologin Professorin Eva Barlösius aus Hannover fragt, ob das Dorf in Zeiten knapper öffentlicher Mittel Vorreiter für ein neues Verständnis von Infrastruktur sein kann. Gezeigt wird auch der Dokumentarfilm „Liquid City“, in dem die Wasserpolitik in Mumbai (Indien) unter die Lupe genommen wird. Gemacht hat den Film Professor Matthew Gandy vom University College London. Er wird anwesend sein und für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen.

Achtung Redaktionen: Medienvertreter sind zur Tagung bzw. zu den einzelnen Veranstaltungen eingeladen. Auch gibt es die Möglichkeit Interviews zu führen. Die Veranstaltung findet an der Universität Bremen im Hörsaalgebäude am Boulevard (Keksdose) und im Seminar- und Forschungsverfügungsgebäude (SFG) statt. Kontakt: Professorin Julia Lossau (s.u.).

Weitere Informationen:

Universität Bremen
Fachbereich Sozialwissenschaften
Institut für Geographie
Prof. Dr. Julia Lossau
Tel.: 0421 218-67130
E-Mail: lossau@uni-bremen.de

Meike Mossig | idw
Weitere Informationen:
http://www.kulturgeographie.org
http://www.geographie.uni-bremen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=391:11-tagung-neue-kulturgeographie-qinfrastrukturen-d

Weitere Berichte zu: Liquid City Politikwissenschaft Soziologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University
18.10.2017 | Jacobs University Bremen gGmbH

nachricht Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft
18.10.2017 | gbo datacomp GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik