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Wie sieht die Arbeit der Zukunft aus?

16.02.2015

Demografischer Wandel, Globalisierung und Digitalisierung – die drei großen Megatrends der Gegenwart verändern die Arbeitswelt massiv. Welche Folgen hat dies zum Beispiel für die Produktionsprozesse? Und vor allem: Wie wirkt sich die mehrfache Revolution auf Psyche und Gesundheit der arbeitenden Bevölkerung aus? Unter dem Motto „VerANTWORTung für die Arbeit der Zukunft“ suchen Experten über Fachgrenzen hinweg Antworten und diskutieren am KIT neue Analysemethoden und Gestaltungsmöglichkeiten für die Arbeitswelt von morgen. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich zum Kongress (25.-27.Februar) eingeladen.

Die moderne Arbeitswelt fordert den heute darin lebenden Menschen viel ab. Zeitverträge und ständige Neuerungen am Arbeitsplatz im Zuge der Digitalisierung verlangen eine hohe geistige und räumliche Flexibilität während des gesamten Arbeitslebens. Zudem verlagert die voranschreitende Automatisierung mehr und mehr Arbeitsplätze in den Dienstleistungssektor und damit ins Großraumbüro – auf Drehstühle vor Bildschirmen.

Diesen Herausforderungen gegenüber steht ein im Durchschnitt immer älterer Homo sapiens – angepasst an ein Leben als Jäger und Sammler mit viel Bewegung und stabilen sozialen Verhältnissen in kleinen Gruppen. Das Ergebnis schließlich können Rückenleiden und Burn-Out sein.

Diese und viele andere Themen werden ausführlich in Karlsruhe diskutiert. Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, am Kongress teilzunehmen. Hier einige Highlights des umfangreichen Programms, das Sie vollständig einsehen können unter:
http://www.gfa2015.de/93.php

Programmhighlights:

Mittwoch, 25. Februar 2015

10:15 - 12:45 Uhr

Kann intelligente Arbeitskleidung den älter werdenden Arbeitnehmer unterstützen?
Ein Workshop zu den Potenzialen von Smart Textiles im demographischen Wandel

14:00 – 16:45 Uhr

Lab-Touren – Besichtigungsmöglichkeit verschiedener Labore am KIT wie z. B.:
Mensch Roboter-Kooperation in der Produktion und im OP
BioMotion Center – Biomechanik und Bewegungswissenschaften im Kontext moderner Arbeitsgestaltung
Gestaltung der zukünftigen Fahrer-Fahrzeug-Interaktion (u. a. Fahrsimulator des ifab)
Vollständige Liste der angebotenen Lab-Touren unter:
http://www.gfa2015.de/125.php

Donnerstag, 26. Februar 2015

10:50 – 11:30 Uhr

Keynote Götz Wolfgang Werner
(Gründer und Aufsichtsratsmitglied des Unternehmens dm-drogerie markt)
Vortragstitel: „Die Treppe muss von oben gefegt werden. Führung in gelingenden Unternehmen“

13:20 Uhr

Ermüdung oder Langeweile? Was zeigt uns Alpha-Aktivität im EEG?

14:20 Uhr

Fahrdienstuntauglichkeit im ÖPNV – Risikofaktoren und Interventionsansätze

16:20 Uhr

Messung von Arbeitsumweltfaktoren für Jedermann mittels Smartphone

Die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e. V. (GfA) vereint Experten aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und sucht nach Mitteln und Wegen, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie soziale Angemessenheit von Arbeit mit technisch-wirtschaftlicher Rationalität in Einklang zu bringen. Wie sich die Konflikte zwischen Megatrends, menschlicher Psyche und Gesundheit analysieren, bewerten und schließlich positiv gestalten lassen, diskutiert die GfA alljährlich auf ihrem fachübergreifenden Frühjahrskongress. Ausrichter in diesem Jahr ist das Institut für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation ifab. Der Kongress findet vom 25. bis 27. Februar auf dem Campus Süd des KIT in Karlsruhe statt.

Am Institut für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation (ifab) forschen und lehren Psychologen und Ingenieure. Ziel der interdisziplinären Forschungs- und Lehrtätigkeit ist es, Arbeitssysteme technisch funktional, wirtschaftlich effizient und menschengerecht zu gestalten. Dabei werden sowohl Fragestellungen zur Mensch-Maschine-Interaktion als auch zur Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation bearbeitet.

Weiterer Kontakt:
Nils Ehrenberg, Pressereferent, Tel.: +49 721 608-48122, Fax: +49 721 608-43658, E-Mail: nils.ehrenberg@kit.edu

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vereint als selbständige Körperschaft des öffentlichen Rechts die Aufgaben einer Universität des Landes Baden-Württemberg und eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft. Seine drei strategischen Felder Forschung, Lehre und Innovation verbindet das KIT zu einer Mission. Mit rund 9 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

Weitere Informationen:

http://www.gfa2015.de/125.php

Monika Landgraf | Karlsruher Institut für Technologie

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