Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wie lässt sich Nachhaltigkeit messen und bewerten?

01.04.2015

21. Internationale Sommerakademie der DBU in Ostritz zum Thema „Was ist nachhaltig?“ – Anmeldung bis 20. Mai

Nachhaltigkeit bedeutet, den Bedürfnissen der heutigen Generation zu entsprechen, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu erfüllen. Doch wie lässt sich messen und bewerten, ob Institutionen, Firmen oder Personen nachhaltig handeln?


Das Kloster St. Marienthal in Ostritz: Hier widmet sich die DBU vom 29. Juni bis 1. Juli auf ihrer 21. Internationalen Sommerakademie dem Thema: „Was ist nachhaltig?"

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) widmet sich vom 29. Juni bis 1. Juli auf ihrer 21. Internationalen Sommerakademie in Ostritz diesem Thema: „Was ist nachhaltig? – Methoden zur Nachhaltigkeitsbewertung“. Experten aus Wissenschaft, Politik, Unternehmen und Stiftungen werden ein Methodenspektrum zur Nachhaltigkeitsbewertung aufzeigen, aber auch die Probleme in der praktischen Umsetzung diskutieren.

„Wir wollen das Spannungsfeld zwischen den komplexen fachlichen Zusammenhängen und gleichzeitig praktikablen Entscheidungsprozessen beim Verbraucher in den Fokus nehmen“, sagt DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann. Die Anmeldung ist bis zum 20. Mai unter https://www.dbu.de/marienthal möglich.

„Die Sommerakademie wird sich den globalen Herausforderungen und nationalen Handlungsansätzen von Nachhaltigkeitsbewertung widmen“, sagt Bottermann. So referiere etwa DBU-Kuratoriumsvorsitzende Rita Schwarzelühr-Sutter, MdB, über die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Professor Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher, Vorstand des Ulmer Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung und Professor für „Datenbanken und Künstliche Intelligenz“ an der Universität Ulm, wird über die Zukunftsperspektiven von Globalisierung und Nachhaltigkeit sprechen.

Prof. Dr. Rainer Grießhammer, Experte für nachhaltigen und Konsum und nachhaltige Produkte am Freiburger Öko-Institut und Träger des Deutschen Umweltpreises 2010, berichtet über praktische Erfahrungen mit Nachhaltigkeitsbewertungen.

Mehrere Arbeitskreise werden sich der Nachhaltigkeit von Bioraffinerien und der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe, der Nachhaltigkeitsbewertung im Finanzsektor, in der Baupraxis und in Bildung und Kommunikation widmen. Im Bausektor spielen etwa Aspekte wie Stoffstrommanagement, ökologisch optimierte Grundstücksvergabe und die Verwendung von Recyclingbeton eine große Rolle.

In der Bildung und Kommunikation geht es um Meinungsbildung und Bewertungskompetenzen, Ökolabel, eine nachhaltige Gestaltung von Ausstellungen und Schülerfirmen. Anhand von Praxisbeispielen soll für den Finanzsektor diskutiert werden, wie sich etwa die Unternehmensbewertung im Nachhaltigkeitsrating gestaltet und anhand welcher betriebswirtschaftlichen Instrumente Non-Profit-Organisationen wirkungsorientiert gesteuert werden können.

Bottermann: „Ein aktuelles und erfolgreiches Beispiel aus der DBU-Förderarbeit ist ein Nachhaltigkeitsstandard für die landwirtschaftliche Praxis, den die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft mit DBU-Unterstützung und wissenschaftlichen Partnern erarbeitet hat. Ziel ist es, die ökologische, ökonomische und soziale Wirkung der Betriebe quantitativ zu bewerten. Die Landwirte können so Schwachstellen erkennen und geeignete Maßnahmen ableiten und vornehmen.“


Weitere Informationen, die Möglichkeit zur Anmeldung und das vollständige Programm finden Sie hier: https://www.dbu.de/marienthal.

Weitere Informationen:

https://www.dbu.de/123artikel36043_335.html

Franz-Georg Elpers | DBU Pressestelle

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie