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Wie gehen Familien mit Krankheit und Gesundheit um?

25.08.2014

Fachtagung diskutiert am 28. November in Witten z.B. über Geschwister von schwer kranken Kindern oder die Versorgung sterbender Kinder zu Hause

Die schwere Erkrankung eines Familienmitglieds hat Folgen für alle: Wenn ein Kind schwer erkrankt, hat das Folgen für den Alltag und die Beziehung der anderen in der Familie. Welchen Einfluss hat der hohe Mobilitätsdruck im Arbeitsleben auf die Gesundheit der Familie? Wie erleben Familien die letzte Lebensphase der an Brustkrebs erkrankten Mutter?

Das sind nur einige Themen der zweiten Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am 28. November 2014 von 10 bis 18 Uhr an der Universität Witten/Herdecke. Die Tagung organisiert das gleichnamige kooperative Forschungskolleg der Universität Witten/Herdecke und der Hochschule Osnabrück, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Der Schwerpunkt: Wie bewältigen Familien Krankheit und Pflegebedürftigkeit einzelner Familienmitglieder?

Während der Tagung stellen die Mitglieder des Forschungskollegs ihre Untersuchungsergebnisse vor. Den Tagungsablauf zeigt der Flyer im Anhang. Die Themen im Überblick:

Begrüßung Prof. Bienstein, Einführung Prof. Schnepp

Schwerpunkt Gesundheit und Gesundheitsverhalten in jungen Familien während der Familienbildungsphase: Die außerklinische Geburt bei Status nach Kaiserschnitt: Entscheidungsfindung von Eltern für den Geburtsort / Wohlbefinden von Eltern nach der Geburt des ersten Kindes – eine qualitative Untersuchung der frühen Familienphase / Beruf und Familie – Alltagsgestaltung, Ressourcen und Belastungen unter den Bedingungen beruflicher Mobilität

Schwerpunkt Die Bewältigung von Krankheit in jungen Familien: Krankheitserleben von akut respiratorisch erkrankten Kindern und Jugendlichen auf einer pädiatrischen Intensivstation – Entwicklung eines evidenzbasierten familienorientierten Konzeptes / Geschwister von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen – Erleben und Bewältigung im familialen Alltag / Chronisch krank und Schule – Die Sicht betroffener Kinder und ihrer Familien

Schwerpunkt Familien im gesundheitlichen und pflegerischen Versorgungssystem: Familiale Bewältigung von Pflegebedürftigkeit im zeitlichen Verlauf / Versorgungsvorstellungen und Nutzungsverhalten von Schwerpflegebedürftigen und ihren Familien bei der Gestaltung ambulanter Pflegearrangements / Situation und Perspektive lebenslimitierend und lebensbedrohlich erkrankter Kinder und Jugendlicher in häuslicher Palliativsituation – eine multiperspektivische Betrachtung

Schwerpunkt Die Familie im Alter und in der Endphase des Lebens einzelner Familienmitglieder: Entscheidungsfindung in Familien am Lebensende / Familien in der letzten Lebensphase am Beispiel der Brustkrebserkrankung / Bedarfe und Belastungen von Betroffenen und deren Familien in der ambulanten palliativen Pflegesituation in Deutschland zu verschiedenen Zeitpunkten des Krankheitsverlaufs

Die Teilnahme ist kostenlos, kann aber nur nach vorheriger Anmeldung erfolgen. Anmeldungen bitte bis zum 21. November 2014 an: Claudia Kuhr, 02302 926­-360 claudia.kuhr@uni­-wh.de

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1983 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.800 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Kay Gropp | Universität Witten/Herdecke
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de

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