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Wie gefährlich sind Laserpointer und wie sicher schützen Sonnenbrillen? Experten klären auf

20.06.2016

Wer kennt sie nicht, harmlos aussehende Laserpointer in Form eines Kugelschreibers, die meist günstig erworben werden können. Ob sie wirklich ungefährlich sind, stellt sich erst heraus, wenn ihre Leistung durch eine exakte Messung ermittelt wird. Das ist jetzt an der Beuth Hochschule möglich.

In Deutschland sind Laserpointer erlaubt, die maximal eine Leistung von 1 mW haben. Dieser Wert wird bei Pointern oftmals um das 10- bis 100-fache und auch darüber hinaus überschritten.

Das ist sehr gefährlich: Strahlt ein leistungsstarker Pointer ins Auge, kann er auf der Netzhaut fokussiert werden und unheilbare Schäden verursachen.

Besonders gefährlich ist es, wenn der Laser den gelben Fleck (die Makula) trifft. Dort befinden sich die meisten Sehzellen – eine bleibende Sehbeeinträchtigung und im Extremfall sogar eine Erblindung können die Folge sein.

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Damit es dazu nicht kommt, informiert die Beuth Hochschule für Technik Berlin gemeinsam mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und der Berufsgenossenschaft BG ETEM:

Donnerstag, 14. Juli 2016, von 14:00 bis 19:00 Uhr, Beuth Hochschule für Technik Berlin, Haus Grashof, Foyer, Luxemburger Straße 10, 13353 Berlin.

Besucher/-innen haben Gelegenheit, ihren Laserpointer und auch ihre Sonnenbrille kostenfrei vermessen zu lassen, denn nicht alle Sonnenbrillen schützen die Augen vor gefährlicher UV-Strahlung. Mitgebrachte Modelle werden auf ihre Eignung überprüft.

Abgerundet wird das Programm durch spannende Vorträge im Ingeborg-Meising-Saal.
- 16:00 Uhr: „Welche Laserpointer sind legal?“
- 17:00 Uhr „Gefährdung durch Laserstrahlung
- 18:00 Uhr: „Die richtige Sonnenbrille“

Der Eintritt ist frei.

Kontakt: Dipl.-Ing. Claudia Schneeweiss, Tel. 030 - 4504 3918,
E-Mail: schnee@beuth-hochschule.de

Monika Jansen | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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