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Wie finanziert sich der Sport?

07.08.2015

Sportwissenschaftler der Universität veranstalten am 4. September die 4. Jenaer Sportmanagement-Tagung

Die Teilnahme an Wettbewerben sowie die Organisation eines möglichst breiten Sportangebots bedeuten für Sportvereine immer auch eine finanzielle Herausforderung. Dass dies nicht nur für kleine Vereine gilt, zeigen die hochverschuldeten Top-Fußballklubs Real Madrid und FC Barcelona.


Auch Sportvereine haben mit leeren Kassen zu kämpfen. Die Jenaer Sportmanagement-Tagung am 4. September zeigt Auswege auf.

Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Und auch in Deutschland gibt es namhafte Vereine, denen in der Vergangenheit die Zahlungsunfähigkeit drohte – das Insolvenzverfahren von Borussia Dortmund im Jahr 2005 ist das wohl bekannteste Beispiel.

Aktuelle Herausforderungen deutscher Vereine, egal welcher Größe, die sich negativ auf die Finanzlage auswirken, liegen u. a. beim demografischen Wandel, dem Akquirieren von Ehrenamtlichen und Freiwilligen sowie dem steigenden Konkurrenzdruck seitens der kommerziellen Sportanbieter. Sich dabei allein auf Mitgliedsbeiträge und einzelne Spenden zu verlassen, kann sich kaum ein Verein mehr leisten.

Der Frage nach möglichen Finanzierungsquellen für Sportvereine widmen die Sportwissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena deshalb die 4. Jenaer Sportmanagement-Tagung, die am 4. September 2015 stattfindet.

Ziel der Tagung ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen detaillierten Überblick über die vielfältigen Finanzierungsquellen sowie die aktuellen Herausforderungen bei der Finanzierung von Sportvereinen zu verschaffen. Dabei richtet sich das Hauptaugenmerk insbesondere auf die Finanzquellen, die außerhalb der Mitgliedsbeiträge liegen.

„Um die vielfältigen gesellschaftlichen Aufgaben zu erfüllen, sind Sportvereine auf zusätzliche Finanzierungsquellen wie Crowdfunding und Fördervereine angewiesen“, sagt Prof. Dr. Frank Daumann von der Universität Jena. „Nur mit einem breiten Finanzierungsmix gelingt es, die aktuellen Herausforderungen zu meistern“, so der Lehrstuhlinhaber für Sportökonomie und Gesundheitsökonomie sowie Organisator der Tagung weiter.

Bei der Eröffnung der Fachtagung (15 Uhr) wird Prof. Dr. Christoph Breuer, Prorektor der Deutschen Sporthochschule Köln und Leiter des dortigen Instituts für Sportökonomie und Sportmanagement, die Frage „Was macht Sportvereine finanziell erfolgreich?“ klären.

Im Anschluss werden weitere renommierte Referenten über die verschiedenen Finanzierungsmodelle und -strategien informieren und diskutieren. Dabei stellt u. a. David Zeidler, der Betreiber des Crowdfunding-Portals für Sportvereine www.klubkasse.de, Fundraising als eine alternative Finanzierungsquelle vor.

In einem zweiten Themenblock widmen sich die Referenten den theoretischen und praktischen Grundlagen des Sponsorings sowie der Zukunft öffentlicher Sportförderung.

Abgerundet wird die 4. Jenaer Sportmanagement-Tagung mit einer offenen Runde zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch.

Die Tagung findet am 4. September ab 15 Uhr im Jenaer Universitätshauptgebäude statt. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen, es wird um eine Anmeldung gebeten. Für die Teilnahme an der Tagung wird ein Unkostenbeitrag erhoben. Mehr Informationen zur Anmeldung sowie zum Programm sind zu finden unter: http://www.sportmanagement.uni-jena.de/Tagung.html.

Kontakt:
Prof. Dr. Frank Daumann
Institut für Sportwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Seidelstraße 20, 07749 Jena
Tel.: 03641 / 945600
E-Mail: sportoekonomie[at]uni-jena.de

Weitere Informationen:

http://www.sportmanagement.uni-jena.de/Tagung.html - weitere Informationen zur Tagung

Bianca Wiedemann | Friedrich-Schiller-Universität Jena

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