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Wertermittlung, rechtliche Aspekte und Bauschäden

08.10.2009
Wieder sind über 300 Experten aus Deutschland nach Wismar gereist, um an den nunmehr 16. Norddeutschen Bausachverständigen-Tagen teilzunehmen.

Noch bis Freitag, den 9. Oktober 2009, werden sie im Bürgerschaftssaal des Rathauses der Hansestadt Wismar in drei Sektionen neue Forschungs- und Arbeitsergebnisse vorstellen und diskutieren.

Die Leitthemen in diesem Jahr sind Wertermittlung für Boden und Gebäude, rechtliche Aspekte des Sachverständigenwesens sowie Bauschäden analysieren - Bauschäden vermeiden.

"Diese Tagung zeigt auch, dass Wismar seit mehr als 15 Jahren fester Bestandteil in der deutschen Sachverständigen-Szene ist", führt der Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Bau Mecklenburg-Vorpommern (KBauMV) an der Hochschule Wismar, Dr.-Ing. Andreas eigendorf, nicht ohne Stolz aus und ergänzt: "Möglich wurde eine solche, bundesweit bedeutsame Tagung nur durch das seit Jahren bewährte gemeinsame Agieren der Veranstalter, dem Verband der Bausachverständigen Deutschlands e.V., unserem KBauMV und dem Bereich Bauingenieurwesen der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, der Ingenieurkammer des Landes M-V, der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin, dem Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. sowie dem Wismarer Bauseminar e.V.". So konnten als Referenten wieder hoch angesehene Experten aus dem gesamten Bundesgebiet gewonnen werden.

Bausachverständige, Wissenschaftler und Juristen, Architekten und Bauingenieure aus Behörden, Planungsbüros und Bauunternehmungen sowie Wohnungswirtschaftler konnten vom Referatsleiter im Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung M-V, Hans-Günter Klenner, begrüßt werden.

Während der ersten Sektion zum Thema "Wertermittlung für Boden und Gebäude" wurden Neuerungen in der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) sowie deren Wechselbeziehungen zur Vorschrift Beleihungswertermittlung bei Erbbaurechten (BelWertV), Besonderheiten der Verkehrswertermittlung in der Zwangsversteigerung, Auswirkungen des neuen Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) sowie der Erbschaftssteuerreform. Bereits hier zeigte sich auf welch großes Interesse die Beiträge stießen und für umfangreiche Diskussionen sorgten.

Am Donnerstag stehen die rechtlichen Aspekte des Sachverständigenwesens im Mittelpunkt. Die Auswirkungen des BGH-Urteils zum Schallschutz werden ebenso diskutiert wie die Fragen, ob sich Sachverständige und das Gericht verstehen oder was in einer Berufshaftpflicht versicherbar ist. Zum Ausklang des Fachtages lädt die Bürgermeisterin der Hansestadt Wismar zum Empfang in die Gerichtslaube des Rathauses.

Dem Rahmenthema "Analyse und Vermeidung von Bauschäden" sind die Einzelbeiträge am Freitag untergeordnet. Dazu gehören Vorträge zur Innendämmung und ihren Folgen, Abgrenzungsprobleme in der täglichen Baupraxis in Bezug auf Wartung und Gewährleistung, verordnungsgerechte Wohnraumlüftung und Auswirkungen auf die Lüftungsmöglichkeiten sowie die Schadensdiagnose an einer stadtgeschichtlich wertvollen Dachkonstruktion nach unzureichender Hausschwamm-bekämpfung.

Führungen durch die Hansestadt Wismar, deren Altstadt im Juni 2002 gemeinsam mit der Altstadt Stralsunds in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden war, mit Besichtigung eines spannenden Sanierungsobjektes rundeten die Fachveranstaltung kulturell ab.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Bau Mecklenburg-Vorpommern an der Hochschule Wismar, Dr.-Ing. Andreas Eigendorf, telefonisch: 03841 753-611 bzw. per E-Mail info@kbaumv.hs-wismar.de

Kerstin Baldauf | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-wismar.de

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