Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Werkstoffprüfung 2013: Fortschritte in der Werkstoffprüfung für Forschung und Praxis

02.09.2013
Die Entwicklung und Produktion hochtechnologischer und zuverlässiger Produkte ist für Deutschland wichtige Voraussetzung für die Erhaltung des wirtschaftlichen Wohlstands.

Moderne Werkstoffprüftechnik, die Anwendung fortschrittlicher Messtechnik und die Datenerfassung sowie Auswertung mit zeitgemäßen Methoden sind Garant für die erforderliche Betriebssicherheit von Komponenten und Anlagen. Die aktuellen Trends und Fortschritte in der Werkstoffprüfung sind nun Thema der zweitägigen Tagung und Fachausstellung „Werkstoffprüfung 2013“, die vom 28. bis 29. November 2013 im Kongresszentrum Neu-Ulm stattfindet.

Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) hat die führenden Vertreter aus Industrie und Wissenschaft gewonnen, die hier über die Prüfung, Charakterisierung und Schadensanalyse von Werkstoffen und Bauteilen informieren: Experten von der Technischen Universität Dortmund, Technischen Universität Darmstadt, DIN Deutsches Institut für Normung, dem Dechema-Forschungsinstitut, der Universität Stuttgart sowie der Preisträger des Galileo-Preises 2013 halten die Plenarvorträge. Prof. Hans-Jürgen Christ, Leiter des Programmausschusses und DGM-Vorstandsvorsitzender, freut sich über die hochkarätige Besetzung des Tagungsprogramms. „Wir behandeln in unseren Symposien alle aktuell relevanten Themen wie etwa Hybride Werkstoffe und Verbundstrukturen, die Ermüdung von Kunststoffen, LCF bis VHCF, Prüfung einsinniger und schlagartiger Beanspruchung, Kennwertermittlung für die Simulation, Schadensanalyse und Zuverlässigkeit“, so Christ.

„Wenn Pilze und Insekten tätig werden“, so lautet der Titel des Abendvortrags von Priv.-Doz. Rüdiger Plarre von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung. Er informiert darüber, wie Materialien vor biogenen Angriffen geschützt werden können und wie sich Materialschutzmittel bei der Abwehr verhalten. Vom Einfluss der Prüfmethode auf das Versagensverhalten von Werkstoffen, über die Mikrostruktur und das Ermüdungsverhalten von Leichtbauwerkstoffen und –verbindungen bis hin zur Korrosionsprüfung als Beitrag zur Verbesserung der Ressourceneffizienz – das Tagungsprogramm bietet einen breiten Überblick über die aktuellen Trends in der Werkstoffprüfung.

„Während der Tagung verleiht die DGM gemeinsam mit den Vereinen VDEH und DVM den Galileo-Preis für besondere Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet der Werkstoffprüfung“, sagt Tagungsleiter Christ. „Der diesjährige Preisträger des Galileo-Wissenspreises gewährt den Teilnehmern Einblick in die praktischen Herausforderungen der Werkstoffprüfung – vom E-Modul bis zum TMF-Versuch.“

Die Tagung und Fachausstellung „Werkstoffprüfung“ hat sich als maßgebliches Forum für die Präsentation und Diskussion der Fortschritte auf dem Gebiet der Charakterisierung der Werkstoffeigenschaften etabliert. Dies umfasst alle Werkstoffgruppen und ihre differenzierten Herstellungsverfahren. Fortschritte aus der gesamten Prüf- und Messtechnik sowie Problemstellungen der Werkstoffprüfung und deren Lösung werden vorgestellt.

Postereinreichungen sind noch möglich. Das vollständige Programm kann online abgerufen werden unter: www.dgm.de/werkstoffpruefung/

Fachausstellung „Werkstoffprüfung 2013“
Begleitet wird die Tagung auch dieses Jahr wieder von einer spezialisierten industriellen Ausstellung. Die „Werkstoffprüfung“ ist die ideale Plattform, die Leistungen und Produkte der ausstellenden Firmen und Institute einem ausgewählten Fachpublikum zu präsentieren. Aussteller zeigen ihre Neuerungen und werden aktiv in das Vortragsprogramm eingebunden. So haben 2013 die Firmen Gelegenheit, sich während des Infoforums am 27. November den Teilnehmern vorzustellen.

Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (www.dgm.de) ist die größte technisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft auf dem Gebiet der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik in Europa. Die DGM fördert mit ihren interdisziplinären Fachausschüssen, Veranstaltungs- sowie Fortbildungsreihen den Dialog zwischen Wissenschaft und Industrie. Der Verein mit Sitz in Frankfurt sorgt für eine deutschlandweite und internationale Vernetzung der Experten, organisiert europaweit Tagungen und Kongresse und bezieht auch den Nachwuchs ein. Mit Exkursionen, vergünstigtem Zugang zu Fortbildungs- und Tagungsplätzen, einer Jugendvertretung („Jung-DGM“) und speziellen Nachwuchsveranstaltungen unterstützt die DGM junge Materialwissenschaftler und Werkstofftechniker. Die Fachausschüsse der DGM decken nahezu alle Materialklassen, Prozesstechniken zur Materialherstellung und -verarbeitung, Erkenntnis- und Anwendungsfelder im Bereich der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ab.

Mehr Informationen

Ansprechpartner Presse
Yvonne Burger / Miriam Leonardy
Tel.: 069-75306-759
presse@dgm.de
Ansprechpartner Werkstoffprüfung
Petra von der Bey
Tel.: 069-75306-741
werkstoffpruefung@dgm.de
Ansprechpartner Fachausstellung
Alexia Ploetz
Tel.: 0151-21227-448
expo@inventum.de
Weitere Informationen:
http://www.dgm.de
- Informationen über die DGM
http://www.dgm.de/werkstoffpruefung/
- Informationen über das Programm, Anmeldung und Fachausstellung
http://www.dgm.de/dgm/werkstoffpruefung/php/ausstellung.php
- Übersicht über die Aussteller auf der Fachausstellung zur "Werkstoffprüfung 2013"

Yvonne Burger | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgm.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung
26.07.2017 | Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

nachricht Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln
26.07.2017 | Technische Hochschule Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops