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Weltweites Treffen zum Thema rekonstruktive Fußchirurgie

15.09.2009
2. Heidelberger Deformity-Day mit innovativem, interaktiven Konzept
120 ausgewiesene Spezialisten für Fußdeformitäten aus 18 Ländern werden am Donnerstag und Freitag, den 18. und 19. September, zum "2. Heidelberger Deformity-Day", einem internationalen Kongress über diesen speziellen Bereich der Fußchirurgie, erwartet.

Dort werden nicht nur neue Operationstechniken und neue Implantate vorgestellt. Das Tagungskonzept ist interaktiv ausgelegt: Die Teilnehmer, allesamt fortgeschrittene Fußchirurgen, haben vielfache Möglichkeiten, auch über ihre eigenen Erfahrungen zu berichten.

Tagungsort ist die Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg, in der sich in den letzten Jahren unter Oberarzt Dr. Wolfram Wenz ein erfolgreicher Schwerpunkt im Bereich der rekonstruktiven Fußchirurgie entwickelt hat. Jährlich werden in seinem Bereich zwischen 300 und 500 komplexe, teils angeborene, teils erworbene Fußdeformitäten im Altersspektrum vom Säugling bis zum Greis operativ korrigiert, was weltweit eine der höchsten Frequenzen darstellt. Der Einzugsbereich ist überregional. Aufgrund der in der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg vorhandenen Expertise erfolgt die Zuweisung u. a. durch Spezialkliniken.

Die Vorträge durch international renommierte Referenten werden von zahlreichen Fallbeispielen praxisorientiert begleitet. Reale Patienten, die teilweise vor einer Operation stehen, teilweise eine Operation bereits hinter sich haben, begleiten die Vorträge und demonstrieren die komplexen Problematiken bzw. Behandlungsergebnisse hautnah. Eine Operation wird live in den Hörsaal übertragen und durch die technischen Möglichkeiten der drahtlosen TED-Abstimmung wird das Auditorium anhand mehrerer in die Vorträge eingebauter Fragen interaktiv mit einbezogen.

Das gleiche innovative Prinzip gilt auch für die Panel-Diskussionen, die unter Einbeziehung des Auditoriums stattfinden. Experten diskutieren hier Analyse und Korrekturmöglichkeiten von Fußdeformitäten und erörtern unterschiedliche Konzepte der Behandlung. So wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern es werden auch die Erkenntnisse ausgetauscht, die die Chirurgen in ihren Heimatländern gemacht haben. Zu diesen Ländern gehören neben Deutschland Thailand, Kolumbien, die USA, Kanada, die Schweiz, Österreich, Schweden, Dänemark, Norwegen, England, die Niederlande, Slovenien, Polen, Griechenland, Israel, Estland und Ungarn.

Im Einzelnen werden folgende Erkrankungen und angeborene Deformitäten behandelt:
> congenitaler Klumpfuß, insbesondere Rezidivklumpfuß-Chirurgie jeden Alters
> neurogene Fußdeformitäten (Klump-, Hohl-, Knickplatt-, Spitz- und Hackenfuß)
> posttraumatische Fußdeformitäten
> degenerative Fußdeformitäten wie Arthrose und Arthritis
> diabetischer Fuß inklusive Charcot-Fuß
> Fußdeformitäten bei peripheren Neuropathien, z. B. HMSN und
> Fußdeformitäten bei Polio bzw. Post-Polio-Syndrom
Des Weiteren bietet der "Heidelberger Deformity-Day", von den Teilnehmern kurz "D-Day" genannt, ein halbes Dutzend Workshops an, die dem neuen Kongressstil entsprechend ebenfalls interaktiv geführt werden. Alle Teilnehmer sollen in den Wissensaustausch mit einbezogen werden; sie sollen den Kongress als Plattform für eine gemeinsame Präsentation und Diskussion erleben und nutzen können und so im Zusammenwirken mit den Vortragenden und den Workshops die wichtigen Prinzipien für ein erfolgreiches Therapiemanagement vermittelt bekommen. "Unser Hauptanliegen ist es", so Dr. Wenz, "die Teilnehmer für diesen speziellen Bereich der Fußchirurgie, nämlich der Korrektur komplexer Fußdeformitäten, zu begeistern."

Begleitet wird der Kongress von einer Ausstellung neuester Implantate. Experten der Firmen, die sich mit der Entwicklung dieser unentbehrlichen technischen Hilfsmittel einen Namen gemacht haben, stehen den Ärzten als Gesprächspartner zur Verfügung. Der 3. Heidelberger D-Day ist bereits terminiert. Er findet im kommenden Jahr am 24. und 25. September statt.

Weitere Informationen im Internet:
www.deformity-day.de
www.clubfootclub.de
www.klumpfusskinder.de/hmsn
Ansprechpartner:
Oberarzt Dr. med. Wolfram Wenz
Leiter der Sektion Kinderorthopädie und Fußchirurgie
Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg
Schlierbacher Landstraße 200a
69118 Heidelberg
Tel.: 0 62 21 / 96 5 oder 96 92 15
Tel. Sekr.: 0 62 21 / 96 61 18
Fax: 0 62 21 / 96 61 19
E-Mail: wolfram.wenz(at)ok.uni-heidelberg.de
Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit 1.600 Betten werden jährlich rund 500.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.100 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. (Stand 12/2008)
Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Dr. Annette Tuffs | idw
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de

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