Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltweiter Bürgerkongress zu Klimawandel

23.03.2009
Am heutigen Montag, 23. März, treffen sich Vertreter von 60 Partnern aus 43 Ländern zum Projekt-Start des ersten weltweiten Bürgerbeteiligungsverfahrens World Wide Views on Global Warming (WWViews).

Dieses Projekt gibt Bürgern die Möglichkeit, auf die Verhandlungen der nächsten UN-Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen und damit auf die Zukunft der globalen Klimapolitik Einfluss zu nehmen. Das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT ist deutscher Partner von WWViews.

Delegierte der meisten nationalen Partner kommen ab heute für drei Tage in Kopenhagen zusammen, um über Demokratie, Partizipation und Klimawandel zu diskutieren. In ihrer Anwesenheit wird das WWViews-Projekt heute im Plenum des Dänischen Parlaments in Kopenhagen offiziell gestartet.

Steen Gade, Abgeordneter und Vorsitzender der Umweltkomission des dänischen Parlaments, begrüßt dort neben den Vertretern der Partnerorganisationen und den Parlamentsabgeordneten auch die Botschafter der Partnerländer in Dänemark sowie nationale und internationale Journalisten.

Die nationalen Partner, unter ihnen Wissenschaftler des KIT, kommen vom 23. bis 25. März zu einem Projektstart-Seminar in Kopenhagen zusammen. Dort bekommen sie einen Vorgeschmack darauf, was Bürger bei den WWViews-Konferenzen erwartet. Darüber hinaus machen Sie praktische Erfahrungen mit Schwierigkeiten, die auftreten können, wenn 43 Nationen über unterschiedliche Kontinente, Kulturen und Entwicklungsniveaus hinweg gemeinsame Positionen finden sollen - eine ähnliche Herausforderung wie für die Delegierten der Weltklimakonferenz.

Anstoß und Organisation für WWViews kommen vom Dänischen Technologierat und dem Dänischen Kulturinstitut (DCI). Im Zentrum des Projekts stehen Bürgerkonferenzen in 43 Ländern aller Erdteile am 26. September 2009. Dort können Bürger über entscheidende Fragen der 15. Weltklimakonferenz beraten und abstimmen. Die Veranstalter sind davon überzeugt, dass Bürger als direkte Betroffene der globalen Erwärmung und der zukünftigen Klimapolitik angehört werden sollten, bevor politische Entscheidungsträger bei der Weltklimakonferenz verhandeln.

Zu den Unterstützern von World Wide Views on Global Warming zählen das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) und die dänische Ministerin für Klima und Energie Connie Hedegaard, Gastgeberin der Weltklimakonferenz und Botschafterin von WWViews. Als einer von 43 nationalen Partnern beteiligt sich für Deutschland das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanlayse (ITAS) des KIT.

Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.

Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschaften eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner für die Wirtschaft.

Dr. Elisabeth Zuber-Knost | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationale Konferenz zur Digitalisierung
19.04.2018 | Leibniz Universität Hannover

nachricht 124. Internistenkongress in Mannheim: Internisten rücken Altersmedizin in den Fokus
19.04.2018 | Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verbesserte Stabilität von Kunststoff-Leuchtdioden

Polymer-Leuchtdioden (PLEDs) sind attraktiv für den Einsatz in großflächigen Displays und Lichtpanelen, aber ihre begrenzte Stabilität verhindert die Kommerzialisierung. Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz haben jetzt die Ursachen der Instabilität aufgedeckt.

Bildschirme und Smartphones, die gerollt und hochgeklappt werden können, sind Anwendungen, die in Zukunft durch die Entwicklung von polymerbasierten...

Im Focus: Writing and deleting magnets with lasers

Study published in the journal ACS Applied Materials & Interfaces is the outcome of an international effort that included teams from Dresden and Berlin in Germany, and the US.

Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) together with colleagues from the Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) and the University of Virginia...

Im Focus: Gammastrahlungsblitze aus Plasmafäden

Neuartige hocheffiziente und brillante Quelle für Gammastrahlung: Anhand von Modellrechnungen haben Physiker des Heidelberger MPI für Kernphysik eine neue Methode für eine effiziente und brillante Gammastrahlungsquelle vorgeschlagen. Ein gigantischer Gammastrahlungsblitz wird hier durch die Wechselwirkung eines dichten ultra-relativistischen Elektronenstrahls mit einem dünnen leitenden Festkörper erzeugt. Die reichliche Produktion energetischer Gammastrahlen beruht auf der Aufspaltung des Elektronenstrahls in einzelne Filamente, während dieser den Festkörper durchquert. Die erreichbare Energie und Intensität der Gammastrahlung eröffnet neue und fundamentale Experimente in der Kernphysik.

Die typische Wellenlänge des Lichtes, die mit einem Objekt des Mikrokosmos wechselwirkt, ist umso kürzer, je kleiner dieses Objekt ist. Für Atome reicht dies...

Im Focus: Gamma-ray flashes from plasma filaments

Novel highly efficient and brilliant gamma-ray source: Based on model calculations, physicists of the Max PIanck Institute for Nuclear Physics in Heidelberg propose a novel method for an efficient high-brilliance gamma-ray source. A giant collimated gamma-ray pulse is generated from the interaction of a dense ultra-relativistic electron beam with a thin solid conductor. Energetic gamma-rays are copiously produced as the electron beam splits into filaments while propagating across the conductor. The resulting gamma-ray energy and flux enable novel experiments in nuclear and fundamental physics.

The typical wavelength of light interacting with an object of the microcosm scales with the size of this object. For atoms, this ranges from visible light to...

Im Focus: Wie schwingt ein Molekül, wenn es berührt wird?

Physiker aus Regensburg, Kanazawa und Kalmar untersuchen Einfluss eines äußeren Kraftfeldes

Physiker der Universität Regensburg (Deutschland), der Kanazawa University (Japan) und der Linnaeus University in Kalmar (Schweden) haben den Einfluss eines...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

124. Internistenkongress in Mannheim: Internisten rücken Altersmedizin in den Fokus

19.04.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juni 2018

17.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nachhaltige und innovative Lösungen

19.04.2018 | HANNOVER MESSE

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur optischen Kernuhr

19.04.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics