Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltweit größte Konferenz ökologischer Ökonomen findet in der Metropolregion Nordwest statt

18.08.2010
„Nachhaltigkeit in Krisenzeiten voranbringen“ – so lautet der Titel der Konferenz, die vom 22.-25. August 2010 von der International Society for Ecological Economics (ISEE) in Bremen und Oldenburg ausgerichtet wird.

Mitveranstalter dieser weltweit größten Konferenz ökologischer Ökonomen ist die Universität Bremen durch das „artec | Forschungszentrum Nachhaltigkeit“.

Artec-Sprecher Professor Michael Flitner bezeichnet es als „kleine Sensation“, dass es gelungen ist, die hochrangige Konferenz “„Advancing Sustainability in a Time of Crisis“ nach den vergangenen Tagungen in Nairobi und Delhi nun in die Metropolregion zu holen: „Der Nordwesten unterstreicht damit seine zunehmend internationale Rolle in der Forschung zu Umweltfragen.“

Der Klimawandel, erneuerbare Energien, Wirtschaften ohne Wachstum, nachhaltiges Management und Biodiversität – das sind die Leitthemen, die in diesem Jahr in Bremen und Oldenburg auf dem Programm stehen. Die Veranstalter konnten namhafte Expertinnen und Experten aus Forschung, Wirtschaft und Politik gewinnen. So sind unter den Vortragenden der ecuadorianische Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Außenminister Professor Fander Falconí, Professor Tim Jackson, Hochschullehrer an der Universität Surrey und Leiter der Wirtschaftlichen Führungsgruppe der Kommission für Nachhaltige Entwicklung der Britischen Regierung, sowie Dr. Pavan Sukhdev, Sonderberater der UNEP (United Nations Environmental Programme) und Leiter der vom deutschen Umweltministerium 2008 in Auftrag gegebenen und vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen organisierten TEEB-Studie („The Economics of Ecosystems and Biodiversity“). In dieser einflussreichen Studie zur Ökonomie der Ökosysteme und der Biodiversität werden der wirtschaftliche Nutzen von Ökosystemen und Artenvielfalt bzw. die Kosten der anhaltenden Zerstörung von Ökosystemen untersucht.

Insgesamt werden voraussichtlich 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehr als 60 Ländern zu den geplanten 600 wissenschaftlichen Vorträgen, Präsentationen und Podiumsdiskussionen nach Bremen und Oldenburg kommen. Einen festlichen Höhepunkt der Tagung bietet der große Empfang in der Bremer Rathaushalle am 24. August 2010 durch den Bremer Umweltsenator Dr. Reinhard Loske sowie Professor Wilfried Müller als Rektor der Universität Bremen. Dort wird der von der ISEE ausgelobte „Kenneth E. Boulding Memorial Award“ an die Professoren Joan Martinez-Alier (Barcelona) und Ignacy Sachs (Sao Paolo/Paris) verliehen. Beide Wissenschaftler gelten als wichtige Vordenker der Umweltbewegung, die seit langem für einen Ausgleich zwischen Nord und Süd im Kontext von Umweltproblemen eintreten.

Ansprechpartner:

Universität Bremen
artec | Forschungszentrum Nachhaltigkeit
Prof. Dr. Michael Flitner
Tel.: 0421 218 61844
E-Mail: flitner@uni-bremen.de

Eberhard Scholz | idw
Weitere Informationen:
http://www.artec.uni-bremen.de
http://www.artec.uni-bremen.de/aktuelles/index.php

Weitere Berichte zu: Biodiversität Economics ISEE Metropolregion Time of Crisis Ökonom Ökosystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise