Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltweit erster maritimer Umweltgipfel parallel zur SMM 2010

15.09.2009
Hamburg Messe und Congress setzt den grünen Kurs für Ökologie und Nachhaltigkeit

Hamburg wird zum Schauplatz des weltweit ersten internationalen Umweltgipfels der maritimen Industrie. Zwei Tage lang werden Branchenexperten aus aller Welt auf dem Global Maritime Environmental Congress (GMEC) über Entwicklungen diskutieren, Ergebnisse präsentieren und einen neuen Kurs in Richtung nachhaltige ökologische Schifffahrt setzen. Schirmherrin der künftig regelmäßig stattfindenden Veranstaltung ist Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Branche macht Ernst: Mit dem „Global Maritime Environmental Congress“ (GMEC) widmet sich erstmals eine hochrangig besetzte Konferenz ausschließlich dem Thema Umweltschutz in der maritimen Industrie. Vom 7. bis zum 8. September 2010 versammeln sich dazu mehr als 700 namhafte Vertreter aus Industrie, Politik, Wissenschaft, Marine, Tourismus und Umweltschutz in Hamburg, um konkrete Lösungen für eine ökologische und nachhaltige Schifffahrt zu erarbeiten. Schon die drei Chairmen der Veranstaltung Micky Arison, Corrado Antonini und Spyros Polemis repräsentieren das Who is Who der internationalen Schifffahrt. „Wir sind dazu verpflichtet, die maritime Umwelt zu schützen, Ressourcen noch effizienter zu nutzen und mehr zu leisten, als die gesetzlichen internationalen Umweltvorgaben verlangen“, so Micky Arison, Vorstandsvorsitzender der Carnival Corporation, des größten Kreuzfahrtunternehmens der Welt, der auch den Vorsitz der GMEC übernimmt. „Hamburg, Europas Grüne Hauptstadt 2011, ist dazu der ideale Ort, um mit der GMEC eine Plattform als erste wiederkehrende Umweltkonferenz ihrer Art zu etablieren“, so Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH.

GMEC – Bündelung weltweiter Aktivitäten im Bereich Umweltschutz

Mit dem GMEC wird man diesem Ziel ein großes Stück näherkommen. Das zeigt auch ein Blick auf den dichtgedrängten Ablauf der Konferenz: Er umfasst Themen wie die Entwicklung und den Bau umweltgerechter Passagier-, Marine- und Handelsschiffe ebenso wie deren Betrieb und späteres Recycling. Lösungen von Energie- und Emissionsproblemen auf See, den Einsatz innovativer Antriebskonzepte und Anforderungen an ein modernes Abfallmanagement bis zu Antworten auf Fragen des Umweltschutzes in Häfen und regionalen Seegebieten werden erarbeitet.

Dabei fährt die Branche keineswegs in unbekannten Gewässern: Angesichts knapper werdender Ressourcen und ökonomischer Herausforderungen hat in den vergangenen Jahren vor allem der Schiffbau immer wieder mit innovativen Lösungen auf sich aufmerksam gemacht. Erstmals aber wird eine internationale Konferenz die Bemühungen auf diesem Gebiet bündeln und die weltweit führenden Entwickler, Produzenten und Nutzer maritimer Industrietechnik sowie Vertreter aus Politik und Umweltschutz zu einem Austausch zusammenführen.

Dafür bieten sowohl der Veranstaltungsort Hamburg als auch der Termin die perfekte Voraussetzung: Die Umweltkonferenz findet im Rahmen der SMM 2010, der mit knapp 2.000 Ausstellern und mehr als 52.000 Fachbesuchern wichtigsten Schiffbaumesse der Welt, statt.

„Der Kongress ist von großer Bedeutung“, betont Corrado Antonini, Vorstandsvorsitzender des größten italienischen Schiffbauunternehmens Fincantieri und ebenfalls im Vorsitz der GMEC, „denn die Entwicklung innovativer und effizienter Techniken ist die Voraussetzung für die Zukunft der gesamten maritimen Industrie.“

GMEC wird konkrete Ergebnisse liefern

Veranstaltet und organisiert wird der künftig alle zwei Jahre stattfindende Kongress von der Hamburg Messe und Congress GmbH in Zusammenarbeit mit Jochen Deerberg, Geschäftsführer und Eigner des weltweit führenden Schiffsausrüsters im Bereich Abfallbehandlungs- und Entsorgungssysteme. „Die GMEC wird kein Schaulaufen“, verspricht Jochen Deerberg, „sondern eine Veranstaltung, die die Herausforderungen und Chancen des Themas Umweltschutz und Nachhaltigkeit ergreifen, für die gesamte maritime Industrie neue Impulse setzen und zu konkreten Ergebnissen führen wird.“

Hamburg Messe und Congress GmbH
Maren Brandt
Referentin Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: ++49 40-3569-2093
Fax: ++49 40-3569-2099
maren.brandt@hamburg-messe.de

Organisers Office
Deerberg-Systems GmbH
Ingo Eden
Manager Marketing & PR
Tel.: ++49 441-973 57 52

Fax: ++49 441-973 57 58

Maren Brandt | Hamburg Messe
Weitere Informationen:
http://www.hamburg-messe.de
http://www.gmec-hamburg.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität
23.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

nachricht Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen
23.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie