Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltwassertag 2011: Saubere Analyse von Trinkwasser sorgt für mehr Lebensqualität

18.03.2011
Heraeus hilft mit ultravioletten Technologien Trinkwasser zu analysieren und zu reinigen - Sauberes Wasser ist Menschenrecht
„Wasser für urbane Räume“ – so lautet das Thema des Weltwassertages 2011, den die Vereinten Nationen (UN) jährlich am 22. März durchführen. Da Trinkwasser ein immer knapperes Gut wird, ist es umso wichtiger, das vorhandene Süßwasser zu analysieren und wirksam zu reinigen.

Die UNO schätzt, dass weltweit über 800 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Durch verunreinigtes Wasser sterben weltweit mehr Menschen als an Aids, Malaria und Masern zusammen. Der Anspruch auf sauberes Wasser wurde zudem in die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte aufgenommen - damit ist sauberes Wasser ein Menschenrecht. Heraeus trägt mit intelligenten Produktlösungen und Ultraviolett-Technologien dazu bei, dass die Analyse und Entkeimung von Trinkwasser umweltfreundlich und nachhaltig durchgeführt werden können. Davon profitieren auch Millionenstädte wie New York City.

Höchste Genauigkeit bei empfindlichen Wasseranalysen

Trinkwasser muss hinsichtlich chemischer Inhaltsstoffe und mikrobiologischer Beschaffenheit hohe Anforderungen erfüllen. Es muss frei sein von Mikroorganismen und chemischen Stoffen, die Krankheiten verursachen können. Die Umweltüberwachung stellt sicher, dass die Inhaltsstoffe von Wasser ordnungsgemäß kontrolliert und in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen verwendet werden. Deuterium-Lampen von Heraeus werden in der Analytik als Lichtquellen in der Hochdruckflüssigkeitschromatographie (HPLC) für Wasser- und Bodenanalysen eingesetzt. Dabei werden Pestizide und andere organische Verbindungen in Fluss- und Trinkwasser mit speziellen spektroskopischen Methoden identifiziert und mengenmäßig genau bestimmt.

„Deuterium-Lampen unterstützen als Lichtquelle diese hochempfindlichen Analysen und helfen, unerwünschte Verunreinigungen selbst im Spurenbereich sichtbar zu machen. Sie liefern ein kontinuierliches Lichtspektrum vom UV-Wellenlängenbereich bis hin zum sichtbaren Spektralbereich. Dies macht sie zur idealen Lichtquelle für hochpräzise Absorptionsmessungen in der Laboranalytik“, sagt Dr. Bruno Uebbing, Divisionsleiter der Optik und Analytik des Geschäftsbereichs Speziallichtquellen bei Heraeus. Schnelle Wasseranalysen vor Ort sind auch mobil möglich. In vielen tragbaren Spektrometern stecken als Lichtquelle spezielle, kleine Deuterium-Lampen (Heraeus FiberLight) mit niedrigem Stromverbrauch und langer Lebensdauer.

Nachhaltig Wasser entkeimen – auch in New York City

Die Trinkwasseraufbereitung mit energiereicher Ultraviolett-Strahlung ist hinsichtlich der Entkeimung von Wasser eine bereits etablierte umweltfreundliche Methode. „Wasseraufbereitungsprozesse mit innovativer UV-Technologie sind im Vergleich zur Chlorierung chemikalienfrei und können helfen, die Qualität des Trinkwassers nachhaltig sicher zu stellen“, erklärt Dr. Sven Schalk, Divisionsleiter der UV Prozesstechnik des Geschäftsbereichs Speziallichtquellen bei Heraeus. Die neue Trinkwasseraufbereitungsanlage, die zukünftig die Stadt New York, USA, mit sauberem Trinkwasser versorgen soll, wurde bereits mit mehreren Tausend speziellen UV-Strahlern von Heraeus ausgestattet und sichert damit sauberes Wasser für mehr als 9 Millionen Bewohner.

Die zunehmende Umweltbelastung durch Medikamente, Hormone, Pestizide und Unkrautbekämpfungsmittel im Grund- und Oberflächenwasser stellt die Trinkwasseraufbereitung dabei vor neue Herausforderungen. Um diese komplex aufgebauten Moleküle unschädlich zu machen, ist eine Kombination aus UV-Strahlung und starken Oxidationsmitteln wie Ozon beziehungsweise Wasserstoffperoxid oder beiden wirkungsvoll. Heraeus hat hierfür geeignete ultraviolette Strahler entwickelt. „Es wird immer wichtiger, mit neuen Methoden das knappe und kostbare Trinkwasser wirksam zu reinigen“, so Sven Schalk. Denn bei mit Pharmazeutika belastetem Wasser reicht die UV-Strahlung allein nicht aus. Das Verfahren der Wahl ist die so genannte „Advanced Oxidation“ (Erweiterte Oxidation). „Anders als bei der Wasserentkeimung wird bei diesem Prozess zusätzlich die UV-Strahlung im Bereich unter 250 Nanometer genutzt. Durch dieses energiereiche Licht werden biologisch schwer oder nicht abbaubare Stoffe im Wasser abgebaut, chemische Verbindungen zersetzt und unwirksam gemacht“, beschreibt Sven Schalk.

Mehr zu Speziallichtquellen zur Analyse und Aufbereitung von Wasser erfahren Sie unter www.heraeus-noblelight.com

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen mit einer über 155-jährigen Tradition. Unsere Geschäftsfelder umfassen die Bereiche Edelmetalle, Materialien und Technologien, Sensoren, Biomaterialien und Medizinprodukte sowie Dentalprodukte, Quarzglas und Speziallichtquellen. Mit einem Produktumsatz von 2,6 Mrd. € und einem Edelmetallhandelsumsatz von 13,6 Mrd. € sowie weltweit über 12 300 Mitarbeitern in mehr als 110 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Jörg Wetterau
Konzernkommunikation
Heraeus Holding GmbH
Heraeusstr. 12- 14
63450 Hanau
T: 06181.35-5706
joerg.wetterau@heraeus.com

Dr. Jörg Wetterau | Heraeus Holding GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heraeus.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?
28.06.2017 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

nachricht Willkommen an Bord!
28.06.2017 | Helmholtz-Zentrum Geesthacht - Zentrum für Material- und Küstenforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive