Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltmeisterschaft im Kopfrechnen vom 10. bis 12. Oktober 2014 in Dresden

08.10.2014

40 Kandidaten aus 18 Ländern treten an / Öffentliche Rechenkünstler-Show am 11. Oktober

Die Weltmeisterschaft im Kopfrechnen findet vom 10. bis 12. Oktober 2014 erstmals in Dresden statt. Der Mental Calculation World Cup ist der weltweit bedeutendste Wettbewerb für Kopfrechner. Erster Austragungsort war im Jahr 2004 Annaberg-Buchholz, die Geburtsstadt von Adam Ries.

Seitdem wird die WM alle zwei Jahre an wechselnden Orten durchgeführt. Partner in diesem Jahr sind die Technische Universität Dresden und das Erlebnisland Mathematik der Technischen Sammlungen Dresden.

Eingeladen sind die besten Rechner aus aller Welt. 74 Kandidaten aus 22 Ländern hatten sich in der Qualifikation um eine Teilnahme beworben. Die besten 40 aus 18 Ländern kommen nun zum Wettkampf nach Dresden. Der jüngste Teilnehmer ist ein zehnjähriger indischer Schüler, der älteste ein 80-jähriger Pensionär aus Frankreich.

Die Kandidaten lösen Aufgaben aus vorher bekannten Standardkategorien und unbekannte Überraschungsaufgaben. Es darf nur das korrekte Ergebnis angegeben werden. Zwischenschritte dürfen nicht notiert werden, alle Hilfsmittel - außer Stift, Papier und Köpfchen - sind verboten. Beispielaufgaben früherer Jahre sind 14130214 x 17981822 oder 57809355 + 28 x 16448333 oder √853748 .

Neben dem Wettkampf gibt es eine öffentliche Show am Samstag, 11. Oktober, um 19.30 Uhr in den Technischen Sammlungen. Dort werden publikumswirksam Leistungen aus Gedächtnissport und Kopfrechnen demonstriert.

So rechnet ein Teilnehmer aus Peru schneller im Kopf als die Zuschauer mit dem Taschenrechner, ein indischer Schüler ordnet einen Rubik-Zauberwürfel mit verbundenen Augen. Neben den Vorführungen erfahren die Zuschauer, mit welchen Methoden sich die „Superhirne“ lange Kolonnen von Zahlen und Begriffen einprägen können. Der Eintritt zur Show ist frei.

Schüler, die sich für Mathematik interessieren sowie Lehrer und solche, die es werden wollen, sind besonders herzlich eingeladen.

Die Siegerehrung der WM findet am Sonntag, 12. Oktober, um 16.30 Uhr im Mathematisch-Physikalischen Salon im Dresdner Zwinger statt. Er ist eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen historischer wissenschaftlicher und mathematischer Instrumente. Medienvertreter sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen. Die Organisatoren bitten um Anmeldung unter presse@skd.museum.de oder Tel. 0351 4914 2621.

Informationen für Journalisten:
Holger Seifert (Erlebnisland Mathematik)
Tel.: 0351 4887209
holger.seifert@museen-dresden.de

Weitere Informationen:

http://www.recordholders.org/de/events/worldcup/2014/index.html

Kim-Astrid Magister | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht International führende Informatiker in Paderborn
21.08.2017 | Universität Paderborn

nachricht Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik
21.08.2017 | Universität Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer IPM präsentiert »Deep Learning Framework« zur automatisierten Interpretation von 3D-Daten

22.08.2017 | Informationstechnologie

Globale Klimaextreme nach Vulkanausbrüchen

22.08.2017 | Geowissenschaften

RWI/ISL-Containerumschlag-Index erreicht neuen Höchstwert

22.08.2017 | Wirtschaft Finanzen