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Welche Bedeutung hat die „Innere Uhr“ in der Medizin?

20.07.2012
Wissenschaftler aus aller Herren Länder widmen sich eine Woche lang der Chronobiologie

Ausgesprochen international geht es zu beim „13th International Course on Chronopharmacology“, der vom 30. Juli bis 4. August 2012 bereits zum 13. Mal von Professor Dr. Björn Lemmer an der Medizinischen Fakultät Mannheim ausgerichtet wird. Dozenten aus Frankreich, England, Schottland, Italien, USA, der Schweiz und Deutschland erörtern dabei Fragestellungen der Chronobiologie, also der Wissenschaft von der „Inneren Uhr“.

Die Teilnehmer wiederum kommen aus Italien, Russland, Holland, Marokko, Mexiko, Tunesien, Ungarn, Kanada und Deutschland. Auch deren fachlicher Hintergrund ist breit gefächert, er reicht von der Medizin über die Pharmazie, Veterinärmedizin und Biologie bis hin zur pharmazeutischen Industrie. Der Kurs ist außerdem Teil des Programms der Junior Scientific Master Class der Medizinischen Fakultät Mannheim.

Konkret geht es bei der „Internationalen Sommerschule“ etwa um die Bedeutung der „Inneren Uhr(en)“ für die Behandlung von Schmerz, Asthma und Schlafstörungen sowie von kardiovaskulären, endokrinen und psychischen Erkrankungen. Ebenso wie deren Bedeutung für Jet-lag, Schichtarbeit und Unfälle. Darüber hinaus wird der Zusammenhang zwischen sowohl der Morphologie als auch der Molekularbiologie der „Inneren Uhr“ und der Uhrengene sowie deren Regulation bei Pflanze, Tier und Mensch erörtert.

13th International Course of Chronopharmacology
30. Juli bis 4. August 2012
Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie
Medizinische Fakultät Mannheim

Dr. Eva Maria Wellnitz | idw
Weitere Informationen:
http://www.umm.de
http://www.chronopharmacology.de/

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