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Wege zu einem gerechteren Bildungssystem

18.05.2011
Kongress am 19. und 20. Mai in Berlin

Jugendliche sollen unabhängig von ihrem gesellschaftlichen Milieu eine erfolgreiche Bildungskarriere absolvieren können – dieses Ziel haben sich Politik, Bildungspraxis und Wissenschaft gesteckt.

Wie das Bildungssystem gestaltet werden muss, um dieses Ziel zu erreichen, darüber diskutieren Wissenschaftler, Politiker und Bildungspraktiker auf dem Kongress „Chancen eröffnen – Begabungen fördern. Bildung gerecht gestalten“ am 19. und 20. Mai 2011. Die Veranstaltung von Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Bildung & Begabung findet im Umweltforum Berlin statt.

Eingeladen zum Bildungskongress sind neben Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung auch Wissenschaftler, Lehrende, Sozial- und Medienpädagogen sowie Fachkräfte der Jugendsozialarbeit. Der Kongress verknüpft die gesellschaftliche Debatte um Chancengerechtigkeit in der Bildung und Begabungsförderung mit der Darstellung erfolgreicher Bildungspraxis.

Ausgangspunkt der Diskussion ist der Eröffnungsvortrag von Prof. Jürgen Baumert. Der Direktor Emeritus des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin war für die erste PISA-Studie in Deutschland verantwortlich und wird einführend das deutsche Bildungssystem aus der Perspektive der Bildungsgerechtigkeit erörtern. Auf dem anschließenden Podium werden der Berliner Bildungssenator Prof. Jürgen E. Zöllner, Prof. Raingard Knauer, Expertin für frühkindliche Bildung und Partizipation an der FH Kiel, und Prof. Susanne Thurn, Leiterin der Bielefelder Laborschule, mit Baumert debattieren. Im Fokus steht die Förderung sozial benachteiligter Jugendlicher und ihrer Begabungen.

Die Kongressforen am Donnerstagnachmittag und Freitagvormittag decken ein breites Spektrum ab und rücken besonders praxisnahe Themen in den Mittelpunkt: Die Rolle der Kitas als mögliche Weichensteller für Bildungsgerechtigkeit wird ebenso beleuchtet wie die Gestaltung des Weges von der Schule in den Beruf. Eine Praxisbörse bietet zusätzlichen Raum für einen Austausch zwischen Wissenschaft und Bildungspraxis.

Die Teilnahme am Kongress ist nicht mehr möglich, die Veranstaltung ist mit über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgebucht.

Medienvertreter sind herzlich willkommen.

Moritz Kralemann | idw
Weitere Informationen:
http://www.bpb.de/veranstaltungen/MRG9EF

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